Verwaltung neu gestaltet: ein Rahmen statt sieben Kopfzeilen
Jede Verwaltungsseite trug bisher ihre eigene Kopfzeile und ihre eigene, unvollständige Liste von Links auf die anderen Seiten - die Seitenübersicht verlinkte sieben Bereiche, das Menü fünf, die Fassungen drei. Wo man war, stand nirgends. Jetzt gibt es einen Rahmen für alle: eine feste Seitenleiste mit der Navigation, der aktive Eintrag über aria-current markiert, und eine Kopfzeile mit Titel, einem Satz Erklärung und Platz für die Hauptaktion. Jede Seite füllt nur noch heading, lead, actions und content. Auf schmalen Fenstern wird die Seitenleiste zu einer scrollbaren Leiste, ohne JavaScript. Die Seitenübersicht zeigt je Seite eine Zeile mit dem Alltäglichen und einem Aufklappfeld "Einstellungen", das darunter an seinem Platz öffnet - vorher waren es sechs Aufklappfelder, deren Inhalt als absolut positionierter Kasten über den Rand der Karte hinausragte. Tabellen scrollen seitlich, statt die Karte aus dem Fenster zu schieben. Das Stylesheet ist geteilt: die Editorregeln stehen in editor.css, das nur Editor und Mediathek laden; admin.css ist neu geschrieben und lesbar. Der Editor behält seinen Aufbau und übernimmt die neue Gestaltung - Systemschrift, gleiche Radien, gleiche Schaltflächen, und ein paar Panelgrößen, die zum Lesen zu klein waren. Beim Zerlegen des Stylesheets schnitt mein Skript am Ende jedes @media-Blocks alle schließenden Klammern ab statt nur einer. editor.css war damit ab dem ersten Medienblock ungültig: der Browser behielt 29 von 202 Regeln. Gefunden hat das der Browsertest, an einer Vorschaubreite von 1236 statt 1240 Pixeln - vier Pixel als einziges Anzeichen dafür, dass dreiviertel des Stylesheets fehlte. 201 PHP-Tests / 716 Assertions unter PHP 8.2.12 und 8.4.22, Playwright- Editortest mit axe ohne Verstöße auf Anmeldung, Seitenübersicht und Editor, öffentliche Browserprüfung grün. Zwei Testselektoren zeigten auf umbenannte Klassen und prüfen dieselbe Sache nun über den neuen Namen. Nicht geprüft: kein Screenreader, und die Bildschirme Menüs, Formulare, Bereiche, Design, Einstellungen und Fassungen sind nur von Hand bedient, nicht automatisiert geprüft. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
1 parent
a22a7f7fd7
commit
4841bf65bc
18 files changed
+1468
-790
No files matched your search
@@ -347,3 +347,29 @@ Umut wollte an jedem Element eigenes CSS **und** eigenes Skript setzen können.
|
||||
- **In der Editorvorschau wird nichts ausgeführt.** Die Vorschau soll das Layout zeigen, nicht Code laufen lassen, der die Seite unter den Händen des Bearbeiters verändert.
|
||||
|
||||
Zwei echte Löcher kamen beim Testen heraus. `& .block-text` wurde zu `#id.block-text`, weil das führende Leerzeichen wegtrimmt wurde – aus dem Nachfahren wurde derselbe Knoten, die Regel traf das falsche Element. Und `url(//fremd.example/x.png)` kam durch, weil die Prüfung jedes `/` erlaubte: eine protokollrelative Adresse hätte über das Schema der Seite von Dritten geladen. Beides ist behoben und durch Tests abgedeckt.
|
||||
|
||||
## ADR 029 – Verwaltung: ein Rahmen statt sieben Kopfzeilen (12.09.2026)
|
||||
|
||||
Umuts Auftrag war „backend komplett neugestalten, einfacher schöner Bedienbarkeit komplett einfach“, mit ausdrücklicher Gestaltungsfreiheit. Das Problem war weniger die Optik als die Orientierung: jede Verwaltungsseite trug ihre eigene Kopfzeile und ihre eigene, unvollständige Liste von Links auf die anderen Seiten – die Seitenübersicht verlinkte sieben Bereiche, das Menü fünf, die Fassungen drei. Wo man war, stand nirgends.
|
||||
|
||||
**Ein Rahmen für alle.** `templates/admin/shell.html.twig` trägt die Navigation, die Flash-Meldungen und die Kopfzeile mit Titel, einem Satz Erklärung und Platz für die Hauptaktion. Jede Verwaltungsseite füllt nur noch `heading`, `lead`, `actions` und `content`. Die Navigationsliste steht einmal da; die aktive Seite ist über `aria-current="page"` markiert, also auch ohne Farbe erkennbar. Auf schmalen Fenstern wird die Seitenleiste zu einer waagerecht scrollbaren Leiste – ohne JavaScript, weil die Verwaltung sonst nichts davon braucht.
|
||||
|
||||
**Eine Zeile je Seite statt einer überladenen Karte.** Vorher hing an jeder Seite eine Reihe von sechs Aufklappfeldern, die als absolut positionierte Kästen über den Rand der Karte hinausragten. Jetzt zeigt die Zeile, was man täglich braucht – Titel, Adresse, Zustand, „Bearbeiten“, „Fassungen“ – und ein einziges Aufklappfeld „Einstellungen“ öffnet darunter, an seinem Platz, die Abschnitte Seitendaten, Adresse, Planung und Entfernen. Nichts wird mehr abgeschnitten, und man sieht alles zu einer Seite auf einmal.
|
||||
|
||||
**Das Stylesheet ist geteilt.** `admin.css` war ein gewachsener Block, in dem Grundelemente, Verwaltungsseiten und die Editormaschine in denselben Zeilen standen. Die Editorregeln stehen jetzt in `editor.css`, das nur der Editor und die Mediathek laden; `admin.css` ist neu geschrieben und lesbar. Beim Zerlegen ist mir ein Fehler unterlaufen, den erst der Browsertest gefunden hat: mein Skript hat am Ende jedes `@media`-Blocks **alle** schließenden Klammern abgeschnitten statt nur einer. Die Datei war damit ab dem ersten Medienblock ungültig, der Browser hat 173 Regeln verworfen und nur 29 behalten – auffällig wurde das an der Vorschaubreite, die um vier Pixel abwich, weil der Standardrahmen des iframe nicht mehr entfernt wurde. Vier Pixel, hinter denen dreiviertel des Editor-Stylesheets fehlte.
|
||||
|
||||
**Systemschrift statt Arial**, und eine dunkle Seitenleiste als ruhiger Anker. Für die Verwaltung wird nichts nachgeladen; Google Fonts bleiben der Website vorbehalten, wo Umut sie auswählt.
|
||||
|
||||
## ADR 029 – Verwaltung: ein Rahmen statt sieben Kopfzeilen (12.09.2026)
|
||||
|
||||
Umuts Auftrag war „backend komplett neugestalten, einfacher schöner Bedienbarkeit komplett einfach“, mit ausdrücklicher Gestaltungsfreiheit. Das Problem war weniger die Optik als die Orientierung: jede Verwaltungsseite trug ihre eigene Kopfzeile und ihre eigene, unvollständige Liste von Links auf die anderen Seiten – die Seitenübersicht verlinkte sieben Bereiche, das Menü fünf, die Fassungen drei. Wo man war, stand nirgends.
|
||||
|
||||
**Ein Rahmen für alle.** `templates/admin/shell.html.twig` trägt die Navigation, die Meldungen und die Kopfzeile mit Titel, einem Satz Erklärung und Platz für die Hauptaktion. Jede Verwaltungsseite füllt nur noch `heading`, `lead`, `actions` und `content`. Die Navigation steht einmal da; die aktive Seite ist über `aria-current="page"` markiert, also nicht nur an der Farbe erkennbar. Auf schmalen Fenstern wird die Seitenleiste zu einer waagerecht scrollbaren Leiste – ohne JavaScript, weil die Verwaltung sonst keines braucht.
|
||||
|
||||
**Eine Zeile je Seite statt einer überladenen Karte.** Vorher hing an jeder Seite eine Reihe von sechs Aufklappfeldern, deren Inhalt als absolut positionierter Kasten über den Rand der Karte hinausragte. Jetzt zeigt die Zeile, was man täglich braucht – Titel, Adresse, Zustand, „Bearbeiten“, „Fassungen“ – und ein einziges Aufklappfeld „Einstellungen“ öffnet darunter, an seinem Platz, mit den Abschnitten Seitendaten, Adresse, Planung und Entfernen. Nichts wird mehr abgeschnitten, und man sieht alles zu einer Seite auf einmal. Tabellen scrollen seitlich, statt die Karte aus dem Fenster zu schieben.
|
||||
|
||||
**Das Stylesheet ist geteilt.** `admin.css` war ein gewachsener Block, in dem Grundelemente, Verwaltungsseiten und die Editormaschine in denselben Zeilen standen. Die Editorregeln stehen jetzt in `editor.css`, das nur Editor und Mediathek laden; `admin.css` ist neu geschrieben und lesbar. Der Editor behält seinen Aufbau – drei Spalten, Vorschau in der Mitte – und übernimmt die neue Gestaltung: Systemschrift, gleiche Radien, gleiche Schaltflächen, und ein paar Größen im Panel, die zum Lesen zu klein waren.
|
||||
|
||||
Beim Zerlegen ist mir ein Fehler unterlaufen, den erst der Browsertest gefunden hat: mein Skript schnitt am Ende jedes `@media`-Blocks **alle** schließenden Klammern ab statt nur einer. Die Datei war damit ab dem ersten Medienblock ungültig, der Browser behielt 29 von 202 Regeln. Symptom war eine Vorschaubreite von 1236 statt 1240 Pixeln, weil der Standardrahmen des iframe nicht mehr entfernt wurde – vier Pixel als einziges Anzeichen dafür, dass dreiviertel des Editor-Stylesheets fehlte.
|
||||
|
||||
**Systemschrift statt Arial**, und eine dunkle Seitenleiste als ruhiger Anker. Für die Verwaltung wird nichts nachgeladen; Google Fonts bleiben der Website vorbehalten, wo Umut sie auswählt.
|
||||
Reference in new issue
Block a user