Kopf, Fuß und verknüpfte Sektionen als Blockdokumente (Paket G, Teil 1)

Migration 20260912001000 legt die Tabelle partial an: Blockdokumente,
die keine Seiten sind. Kopf- und Fußbereich je einmal,
wiederverwendbare Sektionen beliebig viele - im selben Editor
gestaltbar wie eine Seite, weil der Editor seine Schnittstelle aus
einem Datenattribut nimmt statt sie fest zu kennen.

Im Template steht keine Marke und keine Navigation mehr. Ein neuer
Block menu zeigt einen Menüplatz; die Einträge bleiben in der
Menüverwaltung.

Eine Seite braucht genau eine Hauptüberschrift, ein geteilter Bereich
keine - sonst hätte jede Seite, die ihn trägt, zwei. Geteilte
Bereiche haben keinen Entwurf und keine Veröffentlichung: sie sind
überall sichtbar, gespeichert heißt live.

Verknüpft statt kopiert: partialref speichert nur die Adresse, die
Blöcke bleiben im Bereich, und eine Änderung erreicht jede Seite, die
sie einbindet. Zyklen abgewiesen, Verschachtelung auf drei Ebenen
begrenzt, eine entfernte Sektion hinterlässt keine Lücke und der
Verweis bleibt erhalten. Die Abschnittsvorlagen kopieren weiterhin.

Ein echter Fehler kam dabei heraus, der jede dunkle Sektion mit
Spalten betraf: .block-column>.block-text:first-child setzt eine
Farbe für helle Hintergründe und gewinnt auf Spezifität gegen
.tone-ink - gemessen 1,87:1.

Geprüft: 165 PHP-Tests / 660 Assertions unter PHP 8.2.12 und 8.4.22,
15 JavaScript-Modelltests, Editortest mit axe ohne Verstöße,
öffentliche Browserprüfung, Migration nach Backup angewendet.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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kantarciandClaude Opus 5 committed 2026-09-12 16:38:08 +02:00
1 parent 33e4ac0c54
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@@ -302,3 +302,17 @@ Die gewählte Seite muss existieren, veröffentlicht und nicht im Papierkorb sei
Ein Kontrastfehler hat zwei sehr verschiedene Ursachen, und sie brauchen verschiedene Antworten. Kommt er aus dem Theme oder einem Stylesheet, ist es ein Defekt des Systems und der Lauf muss fehlschlagen – genau das hat die Linkfarbe aufgedeckt, die jeden dunklen Abschnitt überschrieb. Kommt er aus einer Farbe, die jemand im Editor an einem einzelnen Block gesetzt hat, ist es ein redaktionelles Thema: im Code nicht behebbar, und einen Codewechsel dafür rot zu färben würde nur dazu führen, dass die Prüfung irgendwann abgeschaltet wird.
`scripts/browser-check.mjs` unterscheidet deshalb: ein Kontrastverstoß, dessen Element eine Regel im erzeugten Seiten-Stylesheet hat, wird als redaktionelle Feststellung bei **jedem** Lauf mit Seite, Farbe und Verhältnis ausgegeben und in `reports/browser.json` geschrieben. Alles andere bleibt ein Defekt und bricht den Lauf ab. Stillschweigend durchgelassen wird nichts.
## ADR 026 – Kopfbereich, Fußbereich und verknüpfte Sektionen (Dokumentschema v11, 12.09.2026)
Migration `20260912001000` legt die Tabelle `partial` an: Blockdokumente, die keine Seiten sind. Kopf- und Fußbereich gibt es je einmal, wiederverwendbare Sektionen beliebig viele. Sie nutzen dieselben Blockverträge, denselben Validator und **denselben Editor** wie eine Seite – der Editor nimmt seine Schnittstelle aus einem Datenattribut, sodass es keine zweite Umsetzung gibt.
Ein Unterschied bleibt: eine Seite braucht **genau eine** Hauptüberschrift, ein geteilter Bereich **keine**. Sonst hätte jede Seite, die ihn trägt, zwei. Der Validator kennt dafür einen Schalter, und beide Fälle sind geprüft.
Geteilte Bereiche haben **keinen Entwurf und keine Veröffentlichung**. Sie erscheinen auf jeder Seite; ein zweiter Stand wäre nur die Frage, welche Seite welchen sieht. Gespeichert heißt live, und der Editor lässt die Veröffentlichen-Schaltfläche für sie weg. Optimistische Konflikterkennung gilt wie überall.
**Verknüpft statt kopiert.** Der Block `partialref` speichert nur die Adresse der Sektion; ihre Blöcke bleiben im Bereich. Eine Änderung erreicht damit jede Seite, die sie einbindet – das ist der Unterschied zu den Abschnittsvorlagen, die weiterhin *kopieren*. Beides hat seinen Platz, und der Plan verlangt genau diese Unterscheidung. Zyklen werden beim Speichern abgewiesen, die Verschachtelung ist auf drei Ebenen begrenzt, und eine entfernte Sektion hinterlässt einen HTML-Kommentar statt einer Lücke; im Editor erscheint ein Platzhalter. Der Verweis bleibt gespeichert, sodass eine wiederhergestellte Sektion sofort wieder erscheint.
Damit ein Kopfbereich überhaupt frei baubar ist, gibt es einen Block `menu`: er zeigt einen Menüplatz, dessen Einträge weiterhin in der Menüverwaltung liegen. Die Marke ist ein gewöhnlicher Text- oder Bildblock. Im Template steht keine Navigation und keine Marke mehr.
**Ein echter Fehler kam dabei heraus, der nicht nur den eingesetzten Fußbereich betraf:** die Token-CSS war für die flache Struktur Sektion → Text geschrieben. `.block-column>.block-text:first-child` setzt eine Farbe für helle Hintergründe und gewinnt auf Spezifität gegen `.tone-ink .block-text`. Text in einer Spalte auf dunklem Grund war damit unlesbar – gemessen 1,87:1. Zwei gezielte Selektoren gleicher Spezifität, später in der Datei, stellen das richtig; helle Farbwelten bleiben unberührt.