Fassung 1.4.3: Update ohne Git, Verwaltung auf dem Telefon, eigene Symbole
Vier Wuensche und ein Fund beim Nachmessen. - Farbwaehler im Designbereich. Das Textfeld bleibt massgeblich, damit "@akzent" ein Verweis auf die Palette bleibt und nicht beim ersten Klick zu einem festen Hexwert erstarrt (ADR 066). - Die Verwaltung auf dem Telefon: das Menue klappt unter 760 px zu und nennt den Bereich, in dem man steht; Ziele 44 px, kein Skript. - Eigene SVG-Symbole statt Unicode-Zeichen - ein Telefon ersetzt die sonst durch Emoji in fremdem Stil. Zwei Eintraege trugen dabei denselben Pfad; ein Test findet beides (ADR 067). - Update aus dem Releasearchiv: der Weg fuer Installationen ohne Git. Zwei Schritte, weil ein Prozess, der sich selbst ausgetauscht hat, mit dem alten Code weiterarbeitet. var/, .env, hochgeladene Schriften und das erzeugte Buendel bleiben unberuehrt; public/ wird dazu Datei fuer Datei zusammengefuehrt. Geprueft ohne Netz gegen eine Releaseseite im Speicher (ADR 068). Beim Nachmessen der echten Startseite statt einer Testseite: das groesste Element ueber der Falz ist dort kein <img>, sondern der Hintergrund des ersten Abschnitts - und der steht nur im Stylesheet. Drei Vorabverweise mit denselben Geraetegrenzen wie der Compiler holen genau die Variante, die die Regel auch nimmt. LCP 1,3 s -> 1,1 s. Dabei gefunden: dasselbe Bild wurde je Geraeteregel neu abgefragt - Startseite 19 -> 15 Abfragen (ADR 069). Geprueft: 428 Tests auf PHP 8.2 und 8.4, Editor-, Browser- und Linkpruefung, Lighthouse auf drei echten Seiten (alles ausser der Leistung der Startseite 100). Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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@@ -440,6 +440,52 @@ Vom Verweis bleibt nur der Host. Die vollständige Adresse, aus der jemand kam,
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**Aufbewahrung:** nach 60 Tagen werden die Stunden eines Tages zu einer Zeile verschmolzen, nach 425 Tagen wird gelöscht. Gut ein Jahr, damit ein Vergleich mit dem Vorjahresmonat möglich bleibt. `cms:stats:prune` macht beides und ist für einen Cronjob gedacht.
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## ADR 069 – Das größte Bild über der Falz ist gar kein Bild (13.09.2026)
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Nachgemessen vor dem Livegang, auf der Startseite des Piloten statt auf einer Testseite: **Leistung 96 (Desktop) und 98 (Mobil)**, alles andere 100. Der Grund stand im Bericht: `LCP request discovery` – das größte Element über der Falz ist dort kein `<img>`, sondern der **Hintergrund des ersten Abschnitts**.
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Das ist ein struktureller Unterschied, kein Zufall: Ein `<img>` steht im HTML, der Browser sieht es beim ersten Durchlesen und beginnt zu laden. Ein Hintergrundbild steht im Stylesheet – der Browser erfährt erst von ihm, wenn er das CSS geholt und geparst hat. Die Regel aus ADR 039 („das erste Bild einer Seite lädt sofort") griff genau deshalb nicht: Sie sucht nach einem Bildbaustein, und es gab keinen.
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**Drei Vorabverweise mit Medienabfragen, nicht ein `imagesrcset`.** Das war die einzige Entscheidung, die wirklich eine war. Ein `srcset` wählt nach Breite, die Regeln des Compilers wählen nach Gerät – bei einem 1200 px breiten Fenster nähme das eine die 1600er Datei und das andere die 1920er, und der Browser lüde **zwei** Bilder statt einem. Dann kostet das Vorabholen mehr, als es bringt – genau der Fehler, der in diesem Projekt schon einmal fünf Punkte gekostet hat. Die drei Verweise tragen deshalb dieselben Grenzen wie der Compiler (`StyleCompiler::PRELOAD_DEVICES`), und die Variantenwahl ist eine einzige öffentliche Methode, die beide Seiten benutzen. Der Test vergleicht nicht nur, dass Verweise da sind, sondern dass **jeder Verweis dieselbe Datei meint wie die Regel**.
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**Gemessen danach: Desktop 97, Mobil 99**, LCP 1,3 s → 1,1 s. Kein Sprung auf 100 – was bleibt, ist das blockierende Stylesheet (300 ms FCP), und das ist zum großen Teil der Entwicklungsserver ohne Kompression, siehe `docs/QUALITY.md`.
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**Und ein Nebenfund, der mehr brachte als der Hauptpunkt.** Der Kopf fragte die Mediathek nach demselben Bild, das der Compiler ohnehin schon dreimal gesucht hatte – je Gerät eine Regel, je Regel eine Abfrage. `MediaLibrary::find()` merkt sich jetzt, wonach es in dieser Anfrage schon gefragt wurde: **Startseite 19 → 15 Abfragen**, und zwar einschließlich der Abfrage, die der Vorabverweis neu gebracht hat. Der Merkzettel lebt nur so lange wie die Anfrage, also kann er nicht veralten; beim Hochladen und Ändern wird er trotzdem geleert, weil derselbe Aufruf danach noch liest.
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## ADR 068 – Update aus dem Releasearchiv, in zwei Schritten (13.09.2026)
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Umut: „Dann Updater für Hoster optimieren?!" Der Updater aus ADR 035 setzt eine Git-Arbeitskopie voraus. Auf geteiltem Hosting gibt es die nicht – dort wird über das Releasearchiv installiert, und die Verwaltung sagte danach „Dieses Verzeichnis ist keine Git-Arbeitskopie". Also kein Update, außer von Hand über FTP. Das ist genau der Fall, für den dieses CMS gedacht ist.
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`ArchiveUpdate` geht denselben Weg wie die Erstinstallation: Archiv laden, Prüfsumme vergleichen, entpacken, Dateien ersetzen, migrieren. Drei Unterschiede trennen ein Update von einer Installation, und jeder davon ist eine Entscheidung:
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**Was dem Betreiber gehört, wird nicht angefasst.** `var/`, `.env`, `.env.local`, die hochgeladenen Schriften und das erzeugte Stylesheet-Bündel bleiben stehen. Deshalb wird `public/` als einziges Verzeichnis **Datei für Datei zusammengeführt** statt ersetzt: dort liegen die Dateien der Anwendung und die des Betreibers nebeneinander. Ein `rename()` des ganzen Ordners wäre eine Zeile weniger Code und hätte die Schriften gelöscht.
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**Der alte Stand wird beiseitegelegt, nicht gelöscht.** Er liegt unter `var/update/<Zeitstempel>/alt/`, bis jemand ihn entfernt. Scheitert das Ersetzen mittendrin, schiebt der Updater zurück, was er schon bewegt hat, und nimmt den Wartungszustand wieder heraus.
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**Es sind zwei Knöpfe, und das ist kein Umweg.** Der erste ersetzt die Dateien, der zweite führt die Migrationen aus. Dazwischen liegt eine neue Anfrage – denn ein PHP-Prozess, der sich selbst ausgetauscht hat, arbeitet mit den Klassen weiter, die er beim Start geladen hat. Migrationen im selben Durchgang liefen mit dem Code der alten Fassung. Der Wartungszustand bleibt zwischen beiden Schritten an, und die Oberfläche sagt, dass er es tut.
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**Geprüft wird das ohne Netz.** Das Herunterladen ist in `Download` gewandert – eine Klasse, die genau eine Sache tut und die HTTPS-Pflicht an einer einzigen Stelle durchsetzt. Der Test stellt eine Releaseseite in den Speicher und lässt den Rest echt laufen: echte Zip-Archive, echte Prüfsummen, echte Umbenennungen. Die Frage, um die es dabei geht, ist nicht „läuft der Download", sondern: Steht die hochgeladene Schrift danach noch da? Ein Test, der wirklich `git.kant-it.de` abfragt, wäre rot, wenn der Server umzieht, und grün, wenn im Archiv Unsinn steht.
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Dazu kommt ein Test, der die Ersetzungsliste des Updaters gegen die Mitnahmeliste von `scripts/build-release.php` hält. Denselben Fehler gab es schon einmal andersherum: `migrations.php` fehlte im Archiv, und es fiel erst auf Umuts Hosting auf.
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## ADR 067 – Die Verwaltung auf dem Telefon, und eigene Symbole (13.09.2026)
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Umut: „Bitte Backend mobiloptimieren, das Menü ist schlecht." Und kurz darauf: „Machst du auch gleich eigene Icons statt die Web-Dinger zu nutzen – auf dem Smartphone kommen sonst Emojis."
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Zwei Beobachtungen, eine Ursache: Die Verwaltung war für einen breiten Bildschirm gebaut. Zwölf Navigationspunkte nebeneinander ergeben auf 390 px eine Zeile, die seitlich hinausläuft.
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**Das Menü ist jetzt ein `<details>`**, das ab 760 px Breite aufgeklappt und darunter zugeklappt startet; die Zusammenfassung nennt den Bereich, in dem man gerade steht. Kein Skript, kein Zustand, der verloren gehen kann – und mit Tastatur bedienbar, weil der Browser das mitbringt. Die Ziele sind 44 px hoch, was keine Gestaltungsfrage ist, sondern die Größe einer Fingerkuppe.
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**Die Symbole waren Unicode-Zeichen** (▤ ◫ ☰ ▩ ⚙). Auf dem Schreibtisch sehen sie aus wie Symbole; ein Telefon ersetzt sie durch **Emoji** – buntes Zahnrad, bunter Briefumschlag, jedes in einem anderen Stil, und nichts davon in der Schrift der Oberfläche. Jetzt sind es zwölf eigene SVG-Pfade in einer Vorlage: eine Linienstärke, `currentColor`, kein zusätzlicher Request, keine Symbolschrift. Ein Test sucht in der Navigationsvorlage nach Zeichen aus den Emoji-Bereichen und hält jeden verwendeten Namen gegen die Sammlung – ein fehlender Name würde sonst still das Ersatzsymbol zeichnen, und zwei Einträge sähen gleich aus. Genau das war der Fall: „Formulare" und „Benutzer" trugen denselben Pfad.
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## ADR 066 – Ein Farbfeld, das beides kann (13.09.2026)
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Umut: „Wieso kein Colorpicker?" Berechtigte Frage. Die Farbfelder im Designbereich waren Textfelder – wer Grün wollte, musste `#2e7d5b` wissen.
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Der Grund dafür war echt: Ein `<input type="color">` kann **nur** eine Farbe. Die Gestaltung dieses CMS kennt aber auch `@akzent` – einen Verweis auf die Palette, der sich ändert, wenn die Palette sich ändert. Ein Farbwähler hätte daraus beim ersten Klick einen festen Wert gemacht und die Verbindung stillschweigend gekappt.
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**Das Textfeld bleibt deshalb maßgeblich**, und daneben stehen ein Farbfeld und eine Auswahl der Palettenfarben. Wer im Farbfeld zieht, schreibt einen Hexwert in das Textfeld; wer `@akzent` tippt, behält den Verweis, und das Farbfeld zeigt daneben nur an, wie diese Farbe gerade aussieht. Aufgebaut wird das von einem kleinen Skript über das vorhandene Feld: Ohne JavaScript bleibt das Textfeld übrig und die Seite vollständig bedienbar.
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## ADR 056 – Das Vorschaubild beim Teilen, und die robots.txt als Bot-Steuerung (13.09.2026)
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Umut: „Hast du auch schon SEO und Siteindex usw. übernommen?“ Der Abgleich mit dem Original war die Antwort – und er förderte einen Fehler der eigenen Software zutage.
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