# Architekturentscheidungen
Stand: 15.09.2026. Arbeitstitel KantSites; Produktname offen.
## ADR 104 – Die Rückstände der Gesamtprüfung abgearbeitet: Archiv als Seite, Bereiche vollständig, Palette bis in die Fehlerfarbe, Betrieb auf MySQL (16.09.2026)
Umut: „Bitte umsetzen“ – die Liste aus ADR 100, die bis dahin nur dokumentiert war.
**Archivseiten sind Seiten.** `/beitraege`, `/kategorie/…` und `/schlagwort/…` bauen ein Dokument aus Bausteinen (Kopfabschnitt mit Überschrift und Zahl, ein Abschnitt mit blätternder Beitragsliste) und geben es an `renderPage()` – dieselbe Aufbaukette wie jede Seite: Kopf und Fuß mit ihren Stilen, verknüpfte Sektionen, eigenes CSS, Schriften, Stylesheet-Bündel, Nach-oben-Knopf, Einwilligung, Skripte, Richtlinie. Die eigene Vorlage `archive.html.twig` ist weg. Ein Archiv hat den Typ `archive`; Brotkrumen führen „Beiträge → Kategorie“, und das steht als `BreadcrumbList` in den strukturierten Daten.
**Blättern ist eine Folge von Seiten.** Hat eine Seite eine blätternde Beitragsliste, nennt die Canonical ab Seite 2 die Seitenzahl (`?seite=n`), und ``/`` verbinden die Folge. Vorher hielt eine Suchmaschine Seite 3 für ein Duplikat von Seite 1.
**Bereiche sind vollständig.** Formulare, Beitragslisten und Brotkrumen in Kopf, Fuß und verknüpften Sektionen werden jetzt wie im Inhalt aufgelöst; die Meldungen eines abgewiesenen Formulars finden ihren Block über die Formularadresse statt über die Block-ID, wo auch immer er steht. Eigene Skripte eines Bereichs laufen als `/assets/bereich/.js` – vorher wurden sie gespeichert, geprüft und nie ausgeführt.
**Mehrfach verknüpfte Sektionen ohne doppelte IDs.** `PartialRepository::expandRepeatedLinks()` zählt in Renderreihenfolge (Kopf, Inhalt, Fuß, verschachtelt bis zur Grenze) und gibt der zweiten und jeder weiteren Verknüpfung eine Kopie mit angehängten Kennungen (`id-2`) und ohne Sprungziele; ihre Stile werden mitkompiliert. Auch die Editorvorschau macht das.
**Eine Grenze zwischen Tablet und Telefon: 767 px.** Design-Tokens, Website-Stile, Slider und Galerie sprangen bei 650, der Stilcompiler und die Sichtbarkeit bei 767 – zwischen 651 und 767 galt die Hälfte. Jetzt gilt überall 1024/767, wie es der Editor schon immer sagte.
**Die Palette reicht bis in die Fehlerfarbe.** `color-scheme`, Skip-Link, Aufruf-Button, die Fehlerfarben der Formulare und der Text auf dunklen Abschnitten kommen aus Variablen; `Theme::css()` leitet aus der Leuchtdichte des Papiers ab, ob das Schema dunkel ist und welches Rot dort steht (`--k-scheme`, `--k-error`, `--k-error-bg`, `--k-error-line`). Buttons dunkeln beim Überfahren in die Tinte statt in Schwarz. Neu: Druckstile – Menü, Einwilligung, Nach-oben und Formularknöpfe bleiben weg, Verweise zeigen ihre Adresse.
**Betrieb.** Sicherung und Wiederherstellung auf MySQL/MariaDB über `mysqldump --single-transaction --result-file` und `mysql --execute=source`; damit laufen Archiv-Update und Rückweg auch dort. Der Git-Updater sichert über `Backup` (VACUUM INTO bzw. Dump) statt mit einer rohen Dateikopie und spielt beim Rückweg dieselbe Sicherung ein. Eine Sperre (`var/update.lock`, flock) hält den zweiten Klick und den Archiv-Weg neben dem Git-Weg fern. Das Archiv wird direkt in eine Datei geladen (`Download::toFile()`), nicht mehr als Zeichenkette in den Speicher. `public/.htaccess` wird zusammengeführt: eingeschaltete HTTPS- und HSTS-Zeilen bleiben eingeschaltet. Nach einem gelungenen Update räumt `finish()` `var/update/` (bis auf die zwei jüngsten) und die Zwischenspeicher früherer Fassungen auf. Der MySQL-Job der CI prüft jetzt Gesundheit, Sicherung und die Tests.
**Editor.** Die Vorschau zeigt eigenes CSS, Bereichs- und Sektionsstile und Formulare mit ihren Farben – „sieht in der Vorschau anders aus“ ist keine Ausrede mehr. Kontaktdaten, Formular, verknüpfte Sektion und externer Inhalt sind direkt nach dem Einfügen gültig: leer heißt „noch nichts gewählt“, der Editor sagt es, die Website zeigt nichts. Der Server gibt nach dem Speichern die bereinigte Fassung zurück, und der Editor übernimmt sie als gespeicherten Stand (`EditorHistory.adopt()`), statt sie erst nach dem Neuladen zu zeigen.
**Kleines.** `legal.label` ist auf 60 Zeichen begrenzt, die verrutschten Docblocks in `PageController` stehen an ihren Methoden.
**Folgen.** `tests/BacklogTest.php` hält alles fest. Nicht gebaut: eine Wiederherstellung auf MySQL ohne `mysql`-Client (dann liegt der Dump zum Einspielen von Hand bereit), Druckstile für Beiträge mit Bildkopf.
## ADR 103 – Arbeitspaket H zu Ende: Container, Einstellungen, Adressen, Vorlagen und Designpakete für Plugins – und warum es keine PHP-Hooks gibt (16.09.2026)
Umut: „Dann mach H.“ Der erste Teil (ADR 102) brachte Manifest, Schalter und geprüfte Bausteine. Offen waren Container, Einstellungen, eigene Routen, Tabellen, Hooks und Templates.
**Grundentscheidung: ein Plugin bleibt Manifest plus Twig.** Es bringt keinen PHP-Code mit. Das ist kein Zufall, sondern die Antwort auf zwei Punkte des Entwicklungsplans zugleich: Ein Plugin ohne PHP kann nicht als „sandboxed“ bezeichnet werden müssen, weil es gar nichts ausführt, was der Kern nicht ohnehin ausführt (Twig mit `strict_variables`, ohne Zugriff auf Datenbank, Anfrage oder Dateisystem). Und ein Update des Kerns kann ein solches Plugin nicht brechen, solange die vier Übergaben stehen – `props`, `settings`, `children`, `block`. Damit fallen zwei Wünsche des Plans bewusst weg: **Hooks** in Speichern und Veröffentlichen und **eigene Tabellen**. Beides braucht Code, der im Kern läuft. Wer das braucht, baut einen Kernbaustein (ADR 049) oder wartet auf einen dritten Teil mit einer echten Erweiterungsschnittstelle in PHP – dann mit der Ehrlichkeit, dass er Installationscode ist.
**Container.** `"container": true` am Baustein, optional `"children": [Typen]`. Der Kern rendert die Kinder selbst – mit demselben Kontextbündel wie jeden Kernbaustein – und reicht sie der Vorlage fertig als `children`. So kommt eine Plugin-Vorlage nie an Formulare, Beitragslisten oder die Navigation. Beim Schreiben prüft `DocumentValidator`, dass ein Nicht-Container keine Kinder trägt und ein Container nur die erlaubten; der Editor spiegelt die Regel in `canContain`, also im Werkzeugkasten und beim Ziehen.
**Einstellungen.** `"settings": {Schlüssel: Schema}` mit denselben sieben Arten wie Eigenschaften. Der Bildschirm „Plugins“ zeigt für jedes aktive Plugin ein Formular daraus; gespeichert wird in der neuen Spalte `plugin.settings` (Migration `20260916000100`), geprüft gegen das Schema wie eine Eigenschaft – aus einem Formular kommen Zahlen und Schalter als Text, das wird umgewandelt. Vorlagen und Adressen bekommen die Werte als `settings`, fehlende Schlüssel mit ihrer Vorgabe.
**Eigene Adressen.** `"routes": {name: {path, template, type}}`. Der Pfad hat die Form einer Seite (Slugs, bis zu vier Ebenen) und darf nichts belegen, was der Kern beantwortet; die Antwortart ist eine aus html, json, text, xml. `PageController::page()` fragt die Registry, wenn es zu einem Pfad keine veröffentlichte Seite gibt – eine Seite geht also immer vor, die Adresse kommt vor Weiterleitung und 404. Die Vorlage bekommt `settings`, die Abfrageparameter (nur saubere Namen, gekürzt) und die Route; die Antwort trägt dieselben Schutzkopfzeilen wie jede Seite, kein Skript, bei allem außer html `noindex`. Ausgeschaltet: 404.
**Seitenvorlagen.** `"presets": {name: {label, blocks}}` – fertige Bausteine, die der Editor als Ganzes einfügt, hinter den eingebauten Vorlagen mit demselben Knopf. Jedes Einfügen vergibt frische Kennungen; geprüft wird beim Speichern wie jedes Dokument. Ein Plugin kann so seinen Baustein gleich im passenden Abschnitt anbieten.
**Designpakete.** `"theme": {colors, fonts, base, buttons}` im Format des Designbereichs. „Designpaket übernehmen“ auf dem Bildschirm „Plugins“ ruft `Theme::save()` – dieselbe Prüfung wie beim Speichern unter Design, dieselben Fehler. Inhalte bleiben unangetastet; genau das ist die Abnahme des Plans („Templatewechsel erhält die Inhalte“), und der Test wechselt auf einer Seite mit Plugin-Baustein das Paket und vergleicht das Dokument davor und danach. Ein Plugin darf nur aus einem Designpaket bestehen (`plugins/nachtblau`); übernehmen geht nur eingeschaltet.
**Referenz.** `plugins/vergleich` 1.1.0 hat jetzt Einstellungen (Standardbeschriftungen, Griff), einen Container „Vergleichsgalerie“ nur für Bildvergleiche, die Vorlage „Vorher-Nachher-Abschnitt“ und die Adresse `/vergleich/daten` (JSON mit den Einstellungen). `plugins/nachtblau` ist das Designpaket.
**Folgen.** `docs/PLUGINS.md` beschreibt alles. Nicht gebaut und nicht geplant, solange Plugins ohne PHP bleiben: Hooks, Tabellen, Ressourcen in der Verwaltung, eigene Verwaltungsbildschirme.
## ADR 102 – Das Pluginsystem, erste Fassung: Manifest, Schalter, geprüfte Bausteine (15.09.2026)
Umut: „Plugin hätte ich gerne aber umgesetzt. Also Möglichkeit.“ Bis hierher gab es nur den Erhaltungsvertrag aus ADR 011: ein Baustein mit Namensraum wurde aufbewahrt, aber nie gerendert. Jetzt gibt es die Laufzeit dazu – Arbeitspaket H, erster Teil.
**Ein Plugin ist ein Ordner.** `plugins//plugin.json` beschreibt Titel, Fassung, kleinste KantSites-Fassung und die Bausteine: je Baustein Beschriftung, Symbol, Twig-Vorlage, optional ein Stylesheet und ein Skript unter `assets/`, und ein Schema der Eigenschaften mit sieben Arten (Text, mehrzeilig, Zahl mit Grenzen, an/aus, Auswahl, Adresse, Bild aus der Mediathek). Der Typ des Bausteins ist `.` – dieselbe Form, die der Erhaltungsvertrag seit Schema v4 kennt. `PluginRegistry` liest die Manifeste bei jedem Aufruf (ein Dutzend Dateien, kein Cache nötig) und meldet ein kaputtes Manifest mit Grund statt es zu übergehen; ein solches Plugin lässt sich nicht einschalten.
**Der Schalter liegt in der Datenbank.** Migration `20260915000100` legt `plugin` an (Name, aktiv, Fassung beim Einschalten, Zeitpunkt). Ob ein Plugin läuft, entscheidet die Installation, nicht der Code – und nicht eine Datei, die ein Update überschreiben könnte. Der Bildschirm „Plugins“ (Administrator) zeigt jeden Ordner mit seinen Bausteinen und schaltet ein und aus; ein ausgeschaltetes Plugin lässt seine Bausteine unangetastet in den Dokumenten (Erhaltungsvertrag wie bisher).
**Der Kern prüft, die Vorlage vertraut.** Beim Schreiben eines Dokuments prüft `DocumentValidator` die Eigenschaften eines Plugin-Bausteins gegen das Schema – so streng wie bei einem Kernbaustein, aber nur, wenn das Plugin aktiv ist. Beim *Lesen* nicht (`validate(..., writing: true)` nur an den Schreibstellen): ein Plugin, das nach dem Speichern eingeschaltet oder geändert wurde, darf eine gespeicherte Seite nicht unlesbar machen. Dass unpassende Werte trotzdem nie in die Ausgabe gelangen, sichert der Renderer: `kant_plugin_props(block)` prüft beim Rendern erneut und liefert bei einem Fehler null – dann steht ein Kommentar statt des Bausteins. Die Vorlage bekommt genau vier Dinge: die geprüften `props`, `block` (für die `id`), `designClasses` und `editing`, dazu `kant_plugin_media()` für Bilder. Keine Datenbank, keine Einstellungen, keine Anfrage. Unbekannte Eigenschaften in einem gespeicherten Dokument werden ignoriert, damit ein Plugin eine Eigenschaft streichen kann.
**Dateien nur dort, wo der Baustein steht.** `PageController` sammelt aus allen Dokumenten der Seite die Plugin-Bausteine und verlinkt ihre Stylesheets und Skripte (`/plugin-assets//assets/...?v=`); ein Skript schaltet die Richtlinie auf `script-src 'self'`, sonst bleibt sie bei `'none'`. `PluginAssetController` liefert nur Dateien aktiver Plugins unter `assets/` mit erlaubter Endung, mit Typ, `nosniff` und einem Jahr Haltbarkeit; Manifest und Vorlagen sind nicht erreichbar. Plugins liegen bewusst außerhalb von `public/`. In der Editorvorschau wird das Stylesheet geladen, das Skript nicht – wie bei eigenem Code.
**Der Editor kennt die Bausteine aus dem Dokumentaufruf.** Der Editor-Endpunkt liefert mit dem Dokument die Definitionen der aktiven Plugins; `registerPlugins()` trägt Beschriftung, Symbol und Vorgaben ein und gibt ihnen die Gruppe „Erweiterungen“ im Werkzeugkasten. Das Eigenschaftenpanel entsteht aus dem Schema mit derselben Feldfabrik wie für Kernbausteine; ein Bild geht über die Mediathek. Ein Baustein, dessen Plugin fehlt, bleibt der bekannte Platzhalter. Design-Tokens (Abstände, Ausrichtung, Ecken) gelten jetzt auch für Plugin-Bausteine – die Klassen sind allgemein, die Prüfung lässt namensraumhaltige Typen durch.
**Kein Sandkasten, und das steht so da.** Eine Plugin-Vorlage läuft mit den Rechten der Anwendung. Der Entwicklungsplan verlangt, das nicht anders zu nennen; der Bildschirm „Plugins“ sagt es dem Betreiber.
**Referenzplugin „Bildvergleich“** (`plugins/vergleich`): zwei Bilder übereinander, ein Regler dazwischen – Beschriftungen, Startposition, Ecken als Eigenschaften, ein Stylesheet, ein Skript, das nur `--pos` über das CSSOM setzt (Inline-Stile bleiben durch die Richtlinie verboten). Ohne Skript steht der Vergleich bei der Startposition, das native Bereichsfeld bleibt bedienbar.
**Updates.** Das Releasearchiv enthält `plugins/`; das Archiv-Update übernimmt den Ordner Datei für Datei wie `public/`, sodass mitgelieferte Plugins aktualisiert werden und ein selbst installiertes stehen bleibt.
**Nicht in dieser Fassung:** Container-Bausteine, eigene Routen, Einstellungen, Tabellen, Hooks in Speichern und Veröffentlichen, Ressourcen in der Verwaltung, Templates (der zweite Teil von H). Anleitung für Entwickler: `docs/PLUGINS.md`.
## ADR 101 – Formulare mit Schritten und Bedingungen: der Preisfinder ist ein Formular, kein Plugin (15.09.2026)
Umut wollte für die DEEG-Website „kein Kontaktformular weiteres, sondern so ein ausgebautes Form“ – den Preisfinder der laufenden Website: erst die Objektart, dann Eckdaten je Objektart, dann Kontakt, zum Schluss eine Zusammenfassung. Und er fragte, ob das ein eigenes Plugin braucht.
**Warum kein Plugin.** Ein Plugin ist in diesem CMS bis heute nur der Erhaltungsvertrag aus ADR 011: ein Baustein mit Namensraum wird gespeichert, im Editor als Platzhalter gezeigt und öffentlich als Kommentar ausgegeben. Registrierung, Laufzeit, Eigenschaftenpanel und Ressourcenladen sind Arbeitspaket H und nicht gebaut. Ein Preisfinder als Plugin hätte zuerst das ganze Pluginsystem gebraucht – und wäre dann eine Hülle um genau das, was der Formularbaukasten schon kann: Felder prüfen, speichern, verschicken, anzeigen. Wie bei der Beitragsseite (ADR 049) ist die Antwort ein Ausbau des Kerns. Ein Formular, das in Schritten fragt und Felder je nach Antwort zeigt, braucht jede Kundenwebsite.
**Was dazukam.** Drei Feldtypen: Zahl (mit Unter-, Obergrenze und Einheit), Auswahl als Optionsfelder und Mehrfachauswahl. Ein Feld vom Typ „Neuer Schritt“ eröffnet einen Abschnitt: seine Beschriftung ist der Titel, sein Hilfetext die Einleitung, alle Felder bis zum nächsten Schritt gehören dazu. Jedes Feld und jeder Schritt kann eine Bedingung tragen (`showIf: {field, values}`): es gilt nur, wenn ein *früheres* Auswahlfeld einen der Werte hat. Und eine Einstellung „Zusammenfassung vor dem Absenden“.
**Der Server entscheidet, nicht das Skript.** `FormRepository::check()` geht die Felder in Reihenfolge durch und merkt sich die gewählten Optionen; ein Feld hinter einer Bedingung, die nicht zutrifft, wird weder verlangt noch geprüft noch gespeichert – auch wenn der Browser einen Wert mitschickt. Ein Schritt hinter einer Bedingung nimmt seine Felder mit. Beim Speichern der Definition wird jede Bedingung geprüft: das Feld muss davor stehen, ein Auswahlfeld sein, und jeder Wert eine seiner Optionen – sonst könnte die Bedingung nie zutreffen, und ein Pflichtfeld dahinter wäre unerreichbar oder immer offen. Optionen dürfen kein Komma enthalten, weil die Verwaltung daran trennt und die Mehrfachauswahl damit gespeichert wird.
**Ohne Skript vollständig.** Die Vorlage rendert Schritte als `fieldset` mit `legend`, Optionsfelder und Mehrfachauswahl als Gruppen, Zahlen als `type="number"` mit Grenzen; Bedingungen stehen als Datenattribute am Feld. Ohne JavaScript steht das ganze Formular auf der Seite, jeder Schritt ein Abschnitt, alles absendbar – der Server prüft ohnehin selbst. `form-steps.js` kommt nur auf Seiten, deren Formular Schritte, Bedingungen oder die Zusammenfassung hat (`FormRepository::needsScript()`), und die Richtlinie erlaubt es dann; es zeigt einen Schritt nach dem anderen mit Fortschritt, „Zurück“ und „Weiter“, prüft den aktuellen Schritt mit der Browserprüfung, deaktiviert Felder hinter nicht zutreffenden Bedingungen (deaktiviert, nicht nur versteckt – sie werden nicht gesendet und nicht geprüft) und baut als letzten Schritt die Zusammenfassung aus den geltenden Feldern mit „Ändern“ je Schritt. Nach einer Ablehnung durch den Server öffnet es den ersten Schritt mit einem Fehler. Eine Pflicht-Mehrfachauswahl trägt `required` nicht am Kästchen – das hieße „alle ankreuzen“ – sondern als `data-required` an der Gruppe; Skript und Server prüfen sie dort.
**Bildauswahl.** Umut zeigte den Solar-Rechner von Elektro Bernhard: „Wieviele Personen leben im Haushalt“ als vier Bildkarten, die gewählte mit Rahmen. Optionsfelder und Mehrfachauswahl tragen dafür je Option ein Bild aus der Mediathek (`images: {Option: Kennung}`); sobald eine Option eines hat, rendert die Vorlage die Auswahl als Karten mit Bild und Text. Das native Kästchen bleibt in der Karte – sichtbar oben links, mit Fokusring auf der Karte –, damit Tastatur und Vorlesesoftware dieselbe Auswahl bedienen wie die Maus. Die Seite holt die kleinsten Fassungen aller Optionsbilder eines Formulars mit einer Abfrage (`PageController::optionImages()`); ein gelöschtes Bild lässt die Karte mit Text stehen. In der Verwaltung wählt man das Bild je Option aus einer Liste der Mediathek; ohne Skript ist es eine Zeile „Option = Kennung“.
**Rückweg.** Bestehende Definitionen bleiben gültig: `present()` ergänzt fehlende Schlüssel (`min`, `max`, `unit`, `images`, `showIf`, `summary`), es gibt keine Migration. Ein Formular ohne Schritte und Bedingungen rendert wie zuvor und lädt kein Skript. Die Höchstzahl der Felder steigt von 25 auf 40; ein Preisfinder mit vier Objektarten braucht sie.
**Folgen.** Die Editorvorschau zeigt Formulare weiterhin nicht (bekannter Rückstand). Der Preisfinder der DEEG-Website ist damit ein gewöhnliches Formular `bewertung` mit drei Schritten, 20 Feldern und Zusammenfassung, angelegt im Aufbauskript und in der Verwaltung ohne Skript bearbeitbar. Nicht gebaut: Bedingungen auf Zahlenbereiche oder mehrere Felder, Dateiuploads, ein Schritt-für-Schritt-Ablauf ohne JavaScript.
## ADR 100 – Gesamtprüfung: Rollen wie versprochen, Installer bleibt zu, Einwilligung nur von hier (15.09.2026)
**Anlass:** Umut wollte eine umfangreiche Prüfung – Fehler, Durchgängigkeit, Sauberkeit – und ausdrücklich die Frage, ob jemand ohne Administrator etwas verändern kann. Sechs getrennte Durchsichten (Backend, Betrieb, Editor, öffentliche Ausgabe, Dokumentation, Autorisierung jeder Route) lieferten rund sechzig Befunde; die mit Wirkung auf Sicherheit oder Bedienbarkeit sind umgesetzt, der Rest steht in STATUS als Rückstand.
**Rollen.** Die Rollenhilfe versprach „Design, Einstellungen: Administrator“ und „Redakteur: nur Entwürfe“, der Code verlangte für Design, Einstellungen, Bereiche, Menüs und Formulare aber nur `ROLE_EDITOR` – ein Redakteur konnte Kopf und Fuß live umschreiben, die Empfängeradresse der Formulare ändern, die Website per `robotsExtra` aus dem Index nehmen. Entscheidung: der Code folgt der Hilfe. **Redakteur** = Entwürfe von Seiten und Beiträgen, Medien, Statistik, eigenes Konto. **Veröffentlicher** = dazu veröffentlichen, Bereiche (Speichern ist dort Veröffentlichen), Menüs, Formulare, Weiterleitungen, 404-Seite, Einstellungen lesen. **Administrator** = dazu Design, Unternehmensdaten samt Einwilligung und Spamschutz, Benutzer, System, Aufgaben, eigene Skripte, endgültiges Löschen. Die Navigation zeigt je Rolle nur, was sie öffnen darf; die Unternehmensdaten sind für Veröffentlicher ein Hinweis statt eines Formulars. `tests/EditorSecurityTest.php` hält die Grenze mit einer Tabelle „Rolle, Route, 403“ fest, dazu die Navigation eines Redakteurs und den Weg ohne Anmeldung.
**Installer.** `Installation::isInstalled()` las jede Ausnahme als „nicht installiert“ – auch eine tote Datenbankverbindung. Bei einer Wartung des Hosters oder einem gedrehten Passwort stand der Installer offen, und jeder Besucher hätte eine eigene Datenbank samt Administratorkonto eintragen können. Jetzt zählt die Marke `var/installed` immer, eine fehlende Tabelle heißt „leer“, eine fehlende Verbindung heißt „gestört“, sobald eine Datenbank eingetragen ist. `tests/InstallationTest.php` prüft alle vier Lagen.
**Einwilligung.** `/einwilligung` hat keine Sitzung und deshalb kein CSRF-Token; ein fremdes Formular konnte jedem Besucher „alles akzeptiert“ ins Cookie schreiben. Die Route liest jetzt `Sec-Fetch-Site`, ersatzweise `Origin`/`Referer`, und merkt sich nur Entscheidungen von dieser Website; ohne Herkunftsangabe (alte Browser) bleibt sie beantwortbar. Der Rücksprung akzeptiert nur Pfade, die weder mit `//` noch mit `/\` beginnen – Browser lesen beide als protokollrelativ.
**Ausgabe.** JSON-LD wird mit `JSON_HEX_TAG|JSON_HEX_AMP` kodiert: ein `` in Titel oder FAQ-Antwort hätte den Datenblock beendet und den Rest des Kopfes als Markup gerendert. Eigenes CSS erlaubt im verschachtelten Selektor kein Komma mehr (`&,body{…}` wurde zu `#id,body{…}`). Eine Fassung wiederherstellen prüft Skripte wie das Speichern. Das Archiv escaped alte Klartext-Bereiche wie die Seiten. Tabs und Bildbetrachter in Kopf, Fuß oder verknüpfter Sektion bekommen Skript und Richtlinie.
**Betrieb.** `%env(resolve:…)%` las prozentkodierte Zugangsdaten (`p%40ss`) als Parameter – der Container brach nach dem Installer bei jeder Anfrage ab. Ein eigener Prozessor `projectdir:` ersetzt nur `%kernel.project_dir%` (`src/Infrastructure/ProjectDirEnvProcessor.php`); `MAILER_DSN` kommt ohne Prozessor aus. Das Sitzungscookie folgt der Adresse der Verwaltung (`cookie_path: '/%kant.admin_path%'`) – nach `cms:admin:path` war vorher keine Anmeldung möglich. Downloads bleiben auch über Weiterleitungen bei HTTPS. Der Befehlsläufer gibt Composer und Git ein Zuhause (`HOME`, `COMPOSER_HOME`, `APPDATA`) und sucht die PHP-Kommandozeile, weil `PHP_BINARY` unter php-fpm der Server selbst ist. Ein unerwarteter Fehler im Updater nimmt den Rückweg statt den Wartungszustand stehen zu lassen.
**Editor.** `upgradeForType` hob das Schema auf die Fassung, in der ein Typ auftauchte, nicht auf die, die seine heutigen Eigenschaften brauchen – Menü (v16), Beitragsliste (v18) und Slider (v17) waren in älteren Dokumenten sofort ungültig. `controls()` gab nach jedem Speichern alle Knöpfe des Bedienfelds frei, auch die, die das Design-Bedienfeld bewusst gesperrt hatte („Gestaltung einfügen“ ohne Zwischenablage löschte die Gestaltung, „Als Vorlage speichern“ ohne Gestaltung löschte eine Vorlage gleichen Namens); jetzt merkt sich die Sperre, was sie geschlossen hat. „Ausrücken“ und ein Zug neben ein Element der obersten Ebene folgen denselben Regeln wie jeder andere Zug. Einfügen prüft das Ziel, bevor es das Schema hebt, sonst blieb bei einer Ablehnung ein leerer Verlaufsschritt. Ein Bild auf ein Akkordeon meldet sich statt zu werfen. Klartext unter v12 wird beim Öffnen nicht als HTML gelesen.
**Bewusst nicht in diesem Schritt:** Archivseiten auf dieselbe Aufbaukette wie Seiten (eigene Stile von Kopf/Fuß, Schriften, Sektionen), Formulare und Beitragslisten in Bereichen, doppelte Block-IDs bei mehrfach verknüpften Sektionen, die zwei Breakpoints (650/767 px), feste Farbwerte in dunklen Paletten, MySQL-Sicherung, `.htaccess` als Betreiberdatei beim Archiv-Update, Wachstum der Release-Caches, Druckstile, Canonical blätternder Listen – Umfang und Risiko rechtfertigen je einen eigenen Schritt (Rückstand in STATUS).
## ADR 099 – Mit oder ohne www entscheidet SITE_ORIGIN, nicht der Webserver (15.09.2026)
**Anlass:** Umut: „URL sollte aus env kommen, www oder ohne, die Seite sollte dann darauf reagieren.“ Bis dahin stand die Umleitung auskommentiert in `public/.htaccess` und musste von Hand zur Einstellung `SITE_ORIGIN` passen (LIVEGANG, Punkt 3). Zwei Stellen für eine Entscheidung laufen auseinander – und dann nennt jede Seite in Canonical, Sitemap und Feed eine Adresse, die weiterleitet.
**Entscheidung:** `SITE_ORIGIN` in `.env` ist die einzige Quelle. `CanonicalHostSubscriber` (`kernel.request`, Priorität 48, also vor Wartungszustand und Installer) vergleicht den Host der Anfrage mit dem von `SITE_ORIGIN` und schickt die jeweils andere Schreibweise – `example.de` ↔ `www.example.de` – mit 301 auf die eingetragene, mit Pfad und Abfrage, Schema und Port aus `SITE_ORIGIN`. Das gilt auch für die Verwaltung: ein Host, ein Sitzungscookie. Die Antwort trägt `Cache-Control: public, max-age=3600`, damit ein Browser die Umleitung behält, ohne dass eine Korrektur der Einstellung ein Jahr lang unsichtbar bliebe. Der www-Block in `.htaccess` ist weg; die Datei erklärt, wer es jetzt macht. `php bin/console cms:site:origin ` prüft (Schema, Host, kein Pfad) und schreibt die Einstellung, wie `cms:admin:path` es für die Verwaltung tut. Der Bildschirm „System“ zeigt die eingetragene Adresse, ihre Quelle und einen Hinweis, wenn die Verwaltung gerade unter einem anderen Host läuft.
**Bewusst nicht:** ein fremder Host wird nicht umgeleitet. Die Vorschauadresse des Hosters, eine IP-Adresse, `localhost`, eine Subdomain – alles bleibt erreichbar, auch wenn `SITE_ORIGIN` etwas anderes nennt. Sonst sperrte eine falsch eingetragene Adresse jeden aus, samt der Verwaltung, die man bräuchte, um es zu bemerken. Nur lesende Anfragen (GET, HEAD) werden umgeleitet: ein 301 macht aus einem POST ein GET und verwirft die Eingabe. Und HTTPS erzwingt die Anwendung nicht: hinter einem Proxy sieht PHP oft nur `http`, ohne konfigurierte vertrauenswürdige Proxys wäre das eine Schleife. Die drei Zeilen dafür bleiben in `.htaccess`, wo der Webserver die Verbindung wirklich kennt.
**Folgen:** `tests/CanonicalHostTest.php` (Paar, Fremdhost, Schema, Port, Methoden, Priorität), `tests/SiteOriginCommandTest.php`, je ein Fall in `CmsTest` (durch den Kernel) und `SystemScreenTest` (Anzeige und Hinweis). Die Startkonfigurationen der lokalen Installationen setzen `SITE_ORIGIN` auf ihre `127.0.0.1:`-Adresse und sind davon nicht betroffen.
## ADR 098 – Spaltenbreiten einer Zeile durch Ziehen (15.09.2026)
**Anlass:** Umut: „bei Rows die Breite ändern – am besten per Drag and Drop im Editor.“ Bis dahin gab es nur gleich breite Spalten: die klassische Vorgabe `columns` (one/two/three/four) und die freie Eigenschaft `gridColumns` erzeugten beide `repeat(n, minmax(0, 1fr))`. Ein Symbol neben einem Text – die Karte aus seinem Beispiel – brauchte eine schmale und eine breite Spalte.
**Entscheidung:** Eine neue freie Stileigenschaft `columnWidths` am **Zeilenblock**, Typ `fractions`: bis zu zwölf Zahlen mit Leerzeichen, `2 1` oder `66.7 33.3`, je Gerät wie jede andere freie Eigenschaft (`StyleSchema::FRACTIONS`, Prüfung in `StyleCompiler::scalar()`, null ist ausgeschlossen). Die Anteile liegen an der Zeile und nicht an den Spalten, weil eine Grenze immer zwei Spalten zugleich verändert und die Reihenfolge der Kinder die Zuordnung ist. Kein neues Dokumentschema: die Eigenschaft fällt unter die freien Stile ab v10.
**CSS.** `StyleCompiler::columnTracks()` schreibt je Gerät `#id{grid-template-columns:minmax(0,2fr) minmax(0,1fr)}`. Zwei Feinheiten: Fehlende Anteile (eine später eingefügte Spalte) bekommen den Durchschnitt, überzählige fallen weg, also passt die Regel immer zur Kinderzahl. Und die Desktop-Regel trägt eine ID und würde die Klasse `.d-mobile-columns-one` schlagen, mit der ein Handy die Spalten stapelt – deshalb bekommt ein Gerät, dessen wirksame Aufteilung `one` (klassisch) oder `gridColumns` 1 ist, unter seiner Medienabfrage `minmax(0,1fr)`. Die Abfragen sind die des Stilcompilers (1024/767 px), nicht die 650 px der klassischen Klassen; zwischen 651 und 767 px stapelt eine Zeile mit Anteilen also, wo sie ohne Anteile noch zwei Spalten hätte. Das ist gewollt: Querformat-Handys sind Handys.
**Editor.** `canvas-overlay.js` zeichnet für die gewählte Zeile – oder die Zeile um die gewählte Spalte – einen Griff auf jede Grenze zwischen zwei nebeneinander liegenden Spalten (`.ov-resize`, ein Knopf mit Beschriftung „Breite zwischen Spalte 1 und 2 ändern“). Ausgangswert ist die **gemessene** Breite der Spalten, nicht der gespeicherte Wert, damit der Griff auch bei geerbten oder klassischen Aufteilungen dort anfängt, wo die Spalten wirklich stehen. Während des Ziehens wird die Zeile im Vorschaudokument inline umgestellt (`grid-template-columns`), erst beim Loslassen entsteht **ein** Verlaufsschritt (`onResize` → `setStyle(row, device, 'columnWidths')`); die Vorschau lädt danach vom Server neu. Pfeiltasten verschieben um fünf Punkte und behalten den Fokus auf dem Griff über die Neuzeichnung hinweg. Kein Griff, wo die Spalten gestapelt sind, und keiner während ein Element gezogen wird. Im Design-Bedienfeld steht derselbe Wert als Textfeld „Spaltenbreiten“ (Layout, nur bei Zeilen), für alle, die lieber Zahlen tippen.
**Verworfen:** Anteile je Spalte (`span` aus zwölf) wie in Flatsome – zwei Werte je Grenze zu pflegen und eine Summe, die 12 ergeben muss, sind für ein Drag-Ergebnis unnötig streng; Anteile summieren sich beliebig. Eine eigene Klasse je Verhältnis (`1-3`, `2-3`) – deckt genau die Fälle ab, die jemand vorhergesehen hat, und das Ziehen erzeugt jeden anderen.
## ADR 097 – Der Einwilligungshinweis bekommt ein Gesicht, und der Nach-oben-Knopf weicht ihm aus (15.09.2026)
**Anlass.** Umut gefiel das Banner nicht: nicht gestaltbar, ein kantiger Kasten in Papierfarbe. Und der Nach-oben-Knopf „funktionierte auf dem Handy nicht“ – er war ausgeblendet, solange die Frage offen stand, und auf dem Telefon bleibt sie das oft.
**Gestaltung aus den Einstellungen, nicht aus dem Editor.** Der Hinweis ist kein Baustein einer Seite, sondern eine Frage der Website; seine Gestaltung gehört deshalb neben seinen Text unter Einstellungen → Einwilligung: Anordnung (`karte`, `leiste`, `ecke`), Form (`weich`, `rund`, `eckig`), Überschrift, vier Farben (Fläche, Schrift, Knopf, Schrift auf dem Knopf). Die Farben nehmen `#hex` oder `@schlüssel` aus der Palette wie der Nach-oben-Knopf; `Theme::cssColor()` löst beides für beide auf. Ausgegeben wird das als `:root{--kant-consent-…}` im gehashten Stylesblock (`Consent::styles()`), die Anordnung als Klasse. Die Form setzt zwei Radien zugleich – Fläche und Knöpfe gehören zusammen; zwei Regler dafür wären zwei, die man gegeneinander verstellt. Leer heißt weiterhin Papier, Tinte und Akzent des Themes.
**Was gleich bleibt, mit Absicht.** „Nur notwendige“ bleibt ein Rahmenknopf in der Schriftfarbe, genauso groß wie „Alle akzeptieren“, in derselben Zeile – die Farbe des Knopfes ist einstellbar, die Gleichwertigkeit der Antworten nicht. Kein Skript, keine Cookie-Wand.
**Archiv und Einwilligungsseite.** Beide trugen bisher keine Palette im Kopf. Sie bekommen jetzt Theme- und Hinweisvariablen als gehashten Stylesblock; die Einwilligungsseite erweitert ihre Richtlinie um genau diesen einen Hash.
**Der Nach-oben-Knopf.** Statt `display:none` bei offener Frage setzt er sich per Ankerpositionierung auf die Oberkante der Leiste (`anchor-name`, `bottom:calc(anchor(top) + 12px)`), wo sie die Ecke abdeckt: bis 799 px bei der Karte, auf jeder Breite bei Leiste und Ecke (`:has()`). Browser ohne Ankerpositionierung blenden ihn dort weiter aus. Damit die Leiste als Anker taugt, steht sie in `page.html.twig` vor dem Knopf. Der reservierte Abstand unten wächst auf 320 px bis 620 px, weil die Leiste dort mit Standardtext bis 290 px hoch ist.
## ADR 096 – Schriften ausschließlich vom eigenen Server (15.09.2026)
**Entscheidung.** Die Ausgabe verlinkt kein Stylesheet von `fonts.googleapis.com` mehr, in keinem Pfad. Liegen die Schriftdateien lokal, liefert die Website sie selbst; liegen sie nicht vor, zeigt sie die eingestellte Ersatzschrift. `Theme::googleFontsUrl()` entfällt, und die Richtlinien nennen keinen fremden Schrifthost mehr – öffentlich `font-src 'self'`, in der Verwaltung zusätzlich `style-src 'self'`. Das Herunterladen der Dateien bleibt, wo es hingehört: ein Knopf im Designbereich beziehungsweise `cms:fonts:fetch`, einmalig und von einem Menschen ausgelöst.
**Warum.** ADR 037ff. hatten den Verweis auf Google als ausdrückliche Entscheidung Umuts stehen lassen, mit dem Selbsthosten als offenem Weg. Seit die Dateien lokal liegen können, ist der Rückfallpfad nur noch eine Falle: er greift genau dann, wenn niemand hinsieht, und gibt dann die IP-Adresse jedes Besuchers an einen Dritten weiter (LG München I, 3 O 17493/20). Vor allem betraf er die Editorvorschau, die `googleFonts` und **kein** `localFonts` bekam und die Schriften deshalb bei jedem Aufruf von Google holte – auf dem Bildschirm, an dem am meisten gearbeitet wird.
**Folge.** Eine Installation, deren Schriften fehlen, sieht anders aus als vorher: Ersatzschrift statt Wunschschrift. Das ist beabsichtigt und sichtbar gemacht – der Designbereich nennt die fehlenden Schnitte, und seit derselben Fassung sagt es ein Hinweisstreifen auf jedem Verwaltungsbildschirm mit dem Knopf daneben. Ein stilles „lädt halt von Google“ wäre die schlechtere Überraschung.
**Und das Vorabholen.** Es holte je Familie die ersten zwei Schnitte. Das Kant-IT-Theme nennt Lato 400, 700 und 900, die Überschriften stehen auf 800/900 und landen damit auf dem einzigen Schnitt ohne Vorabholen: er lud erst nach dem Stylesheet, und `font-display:swap` tauschte die Überschrift sichtbar. Jetzt wird jeder Schnitt des Themes vorab geholt, im lateinischen Grundbereich, und die Verweise stehen vor dem Stylesheet. Gemessen: alle Dateien sind vor dem ersten Zeichnen da.
## ADR 095 – Öffnungszeiten, Einsatzgebiet und FAQ in den strukturierten Daten (14.09.2026)
`LocalBusiness` nannte Name, Adresse, Telefon, E-Mail und Profile – nicht, wann jemand erreichbar ist und wo er arbeitet. Beides sind Angaben der Website, nicht einer Seite, deshalb stehen sie in den Einstellungen: `openingHours` als Liste `{day, opens, closes}` je Wochentag (Formular: sieben Zeilen mit Uhrzeitfeldern, leer heißt geschlossen; geprüft als `HH:MM`, Schließen nach Öffnen) und `areaServed` als Liste von Ortsnamen (ein Ort je Zeile, höchstens vierzig). `organisation()` fasst Tage mit gleichen Zeiten zu einer `OpeningHoursSpecification` zusammen – Mo–Fr 07:30–17:00 ist eine Angabe, nicht fünf – und gibt `areaServed` als Namensliste aus. Der Text auf der Website bleibt davon unabhängig; niemand soll zwei Wahrheiten pflegen müssen, aber das CMS erzwingt keine.
Eine FAQ ist dagegen Inhalt einer Seite. Ein Akkordeon ist nicht automatisch eine – die Kennzeichnung `props.faq` (Schema v23, Kästchen „Als FAQ auszeichnen“) macht aus den Einträgen Frage-Antwort-Paare einer `FAQPage`: Titel als Frage, die Textbausteine des Eintrags ohne Auszeichnungen als Antwort; Einträge ohne Text fehlen. Nur was sichtbar auf der Seite steht, steht auch in den Daten – Google verlangt genau das, und eine erfundene Antwort im Markup wäre der schnellste Weg zu einer Abstrafung. Kein Datenbankwechsel; beide Einstellungen fallen auf leere Listen zurück, das Akkordeon ohne Kennzeichnung bleibt ein Akkordeon.
## ADR 094 – Drei Symbole mehr, ein Menü-Knopf mit eigener Gestalt, ein Nach-oben-Knopf ohne Scroll-Animation (14.09.2026)
**Symbole.** Der Satz hatte vierzehn Zeichnungen und keine für Menschen, Musik und Haus – drei Bilder, die eine Pflege- oder Vereinsseite als erstes braucht. Sie kommen als `people`, `music` und `home` hinzu, gezeichnet im selben Strich, weiter als reine Pfadangabe in `blocks/icon.html.twig`. Kein Schemawechsel: `ICONS` ist eine Werteliste, kein Bausteintyp; ein Dokument mit einem neuen Namen ist für ältere Fassungen ungültig, was für Werte dieser Art im Projekt bereits gilt. Ein Test hält Liste und Zeichnungen zusammen, denn ein fehlender Pfad ergibt ein leeres ``: unsichtbar, ohne Fehlermeldung.
**Die Farbe des Symbolbausteins.** Das eingebettete SVG trägt dieselbe Klasse `block-icon` wie seine Hülle und setzte damit `color:var(--accent)` erneut – eine am Block eingestellte Farbe erreichte die Zeichnung nie, und beide bisherigen Nachbauten haben sie mit eigenem CSS überschrieben. `.block-icon .block-icon{color:inherit}` löst es an der Wurzel und trifft ausschließlich das Paar aus Hülle und Zeichnung; Symbole in Karten, Kontaktangaben und Menüs liegen nicht ineinander und bleiben unberührt.
**Der Menü-Knopf.** Er ist kein eigener Baustein, sondern der Knopf im Menüblock, und war bisher unveränderlich: Striche plus „Menü“, Rahmen in der Textfarbe, 8 px Ecken. Seine Beschriftung wird zu einer Eigenschaft (`burgerLabel`: `both`, `text`, `icon`) – „Nur Symbol“ behält den Namen als `visually-hidden`, denn ein Knopf ohne Namen ist für Vorlesesoftware ein Knopf ohne Zweck. Seine Farben werden zu freien Blockstilen der neuen Gruppe `menu` mit dem Ziel `burger`, wie `img` beim Bild und `controls` beim Slider: der Compiler schreibt `#id .menu-burger>summary{…}`. So bleibt die Gestaltung dort, wo jede andere Gestaltung liegt, statt eine zweite Einstellungsart zu erfinden.
**Das aufgeklappte Menü im Kopfbereich.** Das `details` klappte inline auf, also innerhalb der schmalen Spalte neben der Marke, und schob den Kopf auseinander; auf dem Telefon sah es aus, als fehle das Menü. Im Kopfbereich – und nur dort, erkennbar an `.site-header` – liegt die geöffnete Fläche jetzt absolut unter dem Kopf über die volle Breite. Außerhalb des Kopfbereichs bleibt es beim Aufklappen im Fluss, weil ein Menü in einer Sektion keinen positionierten Anker hat, auf den es sich verlassen könnte.
**Der Nach-oben-Knopf.** Er blendete sich über `animation-timeline: scroll(root)` ein, abgesichert mit `@supports`. Ein Browser, der die Eigenschaft kennt, die Zeitachse aber nicht ausführt, besteht die Abfrage und lässt den Knopf im ersten Bild der Animation stehen – bei `animation-fill-mode: both` heißt das dauerhaft unsichtbar. Statt einer Fähigkeitsabfrage entscheidet jetzt eine Klasse: `scrolled.js` setzt `kant-top-armed` sofort und `kant-top-shown` ab der eingestellten Entfernung, das Stylesheet blendet zwischen beiden Zuständen über. Ohne Skript bleibt der Knopf sichtbar – erreichbar ist besser als unsichtbar –, und das Skript wird jetzt auch geladen, wenn nur der Knopf es braucht.
## ADR 093 – Soziale Profile: einmal gepflegt, überall gezeigt (Dokumentschema v23, 14.09.2026)
Ein Link zu Instagram im Fuß, derselbe im Kopf, ein dritter in der Kontaktsektion – bisher wären das drei von Hand gesetzte Symbol-Links, und eine geänderte Adresse hätte drei Stellen zu finden. Deshalb gehören die Profile zur Website, nicht zur Seite: `SiteSettings` führt unter `social` je Netzwerk eine HTTPS-Adresse (`SocialProfiles::NETWORKS`, feste Liste, weil jedes Netzwerk ein gezeichnetes Symbol braucht), gepflegt unter Einstellungen → Unternehmensdaten. Der Baustein `social` (v23) trägt nur die Darstellung: Größe aus `ICON_SIZES` als Klasse, Form (Symbol, runde oder eckige Fläche), Anordnung, Beschriftung an oder aus, optional eine Teilmenge der Netzwerke und `newTab`. Farbe, Abstand und Ausrichtung kommen aus den freien Blockstilen wie überall. Die Vorlage liest die Profile über das Twig-Global `siteSettings`, darum braucht die Rekursion in `block.html.twig` keine neue Durchreichvariable. Ohne eingetragene Profile gibt der Block auf der öffentlichen Seite nichts aus und zeigt im Editor einen Hinweis, wo sie einzutragen sind. Die Adressen stehen zugleich in `sameAs` der strukturierten Daten – dieselbe Aussage, ohne zweite Pflege. Symbole sind eigene Umrisszeichnungen im Strich des vorhandenen Symbolsatzes, keine Markenbilder und keine fremde Datei. Kein Datenbankwechsel: `social` ist ein Schlüssel im Einstellungs-JSON und fällt auf eine leere Liste zurück.
## ADR 092 – Der Kopfbereich kennt einen gescrollten Zustand (14.09.2026)
Der transparente Header aus Flatsome ist zwei Dinge: ein Kopf, der über der ersten Sektion liegt, und Farben, die sich beim Scrollen ändern. Beides bleibt getrennt. Das Schweben ist eine Website-Einstellung (`headerOverlay` → `.site-header.is-overlay`, absolut, mit „oben halten“ fixiert), weil es das Layout jeder Seite betrifft. Die Farben sind Gestaltung des Kopfbereichs: neben `hover` gibt es je Gerät einen Block `scrolled`, beschränkt auf Farben, Schatten und Deckkraft (`StyleSchema::scrollable()`) – ein Kopf, der beim Scrollen wächst, würde die Seite unter dem Finger verschieben. Der Compiler gibt `html.is-scrolled #id{…}` plus einen Übergang aus; ein Skript von zehn Zeilen setzt die Klasse ab 40 px und wird nur geladen, wenn der Kopfbereich solche Werte hat, damit Seiten ohne sie ihre strenge Skriptrichtlinie behalten. Ohne Skript gilt der normale Zustand, eine lesbare Seite. Das Design-Panel zeigt die Zeilen „beim Scrollen“ nur im Kopfbereich, weil sie nur dort etwas bewirken; die Editor-Vorschau setzt die Klasse beim Scrollen selbst, da sie kein Skript ausführt. Kein Schemawechsel: `scrolled` ist ein optionaler Schlüssel, alte Dokumente bleiben gültig.
**Kartenhöhen.** Die Stapelabstände `.block-iconcard + .block-iconcard` (und Zitat/CTA) galten auch im Raster einer Zeile; dort liegt der Rand im Rasterfeld und macht jede Karte außer der ersten um 18 px niedriger. Die Abstände bleiben für Spalten, in `.block-row` werden sie auf null gesetzt – das Raster hat sein eigenes `gap`.
## ADR 091 – Eine Seitenleiste wie im Flatsome UX Builder; Bewegung spielt, bis die Website etwas anderes sagt (14.09.2026)
**Editor.** Drei Panels nebeneinander – Werkzeugkasten und Struktur links, Vorschau, Eigenschaften rechts – zeigten immer alles und damit nichts; Umut fand sich nicht zurecht, im Flatsome UX Builder schon. Der Editor übernimmt dessen Rhythmus: eine Seitenleiste, die genau eine Sache zeigt. Reiter für Elemente, Struktur und Seite; ein gewähltes Element öffnet seine eigene Ansicht mit Name, Pfad, den drei Eigenschaftenreitern und den Aktionen am Fuß und gibt sie beim Abwählen wieder frei. Die Reiter bleiben dabei erreichbar, damit Bibliothek und Baum einen Klick entfernt sind. Die Struktur wählt beim Klick nur aus und öffnet erst über „Bearbeiten“; sonst verschwände der Baum bei jedem Schritt. Rechtsklick in der Vorschau öffnet ein Kontextmenü im Editor-Dokument, dessen Position einmal aus Rahmen und Maßstab umgerechnet wird. Tastenkürzel gelten auch, wenn der Fokus in der Vorschau liegt: derselbe Handler hängt am Fenster und an jedem Vorschau-Dokument. Die Auswahl scrollt nur das Vorschau-Fenster, nicht per `scrollIntoView` – das zog das Editor-Dokument mit und schob die Kopfzeile aus dem Bild. Die verstellbaren Panelbreiten entfallen; eine feste Leiste ist der einfachere Vertrag. Bestehende IDs (`#library`, `#structure`, `#properties`, `#preview`, `#save-status` …) bleiben, die Browserprüfung wechselt die Ansicht über Helfer statt über versteckte Elemente zu klicken.
**Bewegung.** Bisher entschied allein die Browservorgabe `prefers-reduced-motion`, und die meldete Umuts Chrome als aktiv, ohne dass er sie gesetzt hatte; andere Websites bewegen sich bei ihm, weil sie die Vorgabe ignorieren. Die Entscheidung gehört der Website: Einstellung `motion` mit `always` (Standard, Flatsome-Verhalten) und `respect`. Der Server druckt bei `respect` die Klasse `motion-respect` auf ``; `motion.js` und `slider.js` fragen `Klasse && Vorgabe`, das CSS schreibt die Hover-Fahrten unbedingt und nimmt sie in einem Überschreibblock `@media (prefers-reduced-motion: reduce) { html.motion-respect … { transform: none; transition: none } }` zurück – Farben und Schatten bleiben, nur die Fahrt fällt weg. Einblendungen verstecken einen wartenden Block per Inline-`opacity:0` (nur mit Skript, nur wenn Bewegung erlaubt ist) und blenden ihn mit `fill: backwards` von unsichtbar ein; ein `scroll`-Handler zeigt sofort, was oberhalb des Bildes liegt, weil ein Sprung per Sprungmarke oder Wiederherstellung sonst Blöcke dauerhaft unsichtbar ließe. Beim Abschalten (Präferenzwechsel unter `respect`, Editor-Stopp) werden alle versteckten Blöcke wieder eingeblendet. Barrierefreiheit: Einblendungen dauern unter einer Sekunde, blinken nicht und lassen sich per Einstellung an die Vorgabe binden; Lighthouse misst diese Vorgabe nicht. Kein Schema- und kein Datenbankwechsel: `motion` fällt bei fehlendem Wert auf `always` zurück.
## ADR 090 – Releasecache bleibt für laufende Updateanfragen erhalten (14.09.2026)
Der echte HTTP-Updatepfad von 1.10.0 nach 1.10.1 reproduziert Umuts 500 auf `/admin/system/archiv`: Die Dateien sind bereits erfolgreich ersetzt, dann entfernt `ArchiveUpdate` den gesamten `var/cache`. Symfony lädt beim Abschluss weitere Dienste aus dem kompilierten Container nach und findet deren PHP-Dateien nicht mehr. Eine frische Installation und isolierte Updater-Rückgabewerte decken diesen Fehler nicht ab.
Der Kernel verwendet deshalb `var/cache//release-`. Er merkt sich diesen Pfad pro Kernelinstanz, damit das Überschreiben von VERSION während der Anfrage ihren Cachepfad nicht ändert. Der Archiv-Updater löscht keinen Cache mehr; die folgende Anfrage startet mit dem eigenen Container- und Twigcache der neuen Version. Alte Cacheverzeichnisse bleiben absichtlich erhalten. Sie können bei gestoppter Anwendung entfernt werden, nicht während eines laufenden Updates. Keine Datenmigration; ein Downgrade verwendet wieder den zu seiner Fassung gehörenden Cache und kann ihn bei Bedarf über die Konsole erneuern.
**Übergang:** Ein bereits installierter Updater bis einschließlich 1.10.1 führt noch seinen alten Löschcode aus, auch wenn er 1.10.2 installiert. Dieser Updateaufruf kann einmalig weiterhin mit 500 enden. `/admin/system` direkt öffnen und die angebotenen Migrationen abschließen; die Marke in `var/update/offen.json` erhält den Fortschritt. Die Reparatur verhindert den Abbruch bei nachfolgenden Updates aus dem korrigierten Stand. Kein Erfolg der Produktionsmigrationen wird ohne Prüfung behauptet.
**Regression:** `scripts/archive-update-check.mjs` installiert zwei vollständige Releasearchive in einem eigenen Verzeichnis und prüft den echten HTTP-POST, Wartungszustand, Weiterleitung, erhaltene Sitzung, Systemseite, Migrationsabschluss, Sicherung und öffentliche Ausgabe. Nur der Downloadtransport wird auf das lokale Zielarchiv umgestellt. `UPDATE_SOURCE_VERSION` erlaubt eine ausdrücklich synthetische vorherige Versionsnummer auf dem korrigierten Paket, um dessen nächsten Updateaufruf vor einem weiteren Release zu prüfen. Die Original-Pilotdatenbank bleibt unverändert.
## ADR 089 – Formularaktionen nutzen den Website-Standardbutton (14.09.2026)
Der öffentliche Absenden-Button erhält dieselbe Klasse `cms-button` wie normale Buttonblöcke. Die bisherigen formularspezifischen Farb- und Hover-Regeln entfallen; die bereits vorhandenen Theme-Variablen bestimmen Form, Darstellung, Größe, Schrift und Farben. `justify-self:start` verhindert das implizite Strecken durch das Formular-Grid. Es werden keine Designwerte in Formulardefinitionen kopiert: spätere Änderungen am Website-Standard wirken auch auf vorhandene Formulare. Nativer Submit-Typ, Beschriftung, Fokus, Validierung und Versand bleiben erhalten. Keine Daten-/Schemamigration; ein Code-Rückweg stellt das frühere Sonderdesign wieder her.
## ADR 088 – Gerätesichtbarkeit und automatische Hamburger-Navigation (14.09.2026)
`layout.visibility` enthält optional eine feste Auswahl: `all`, `desktop`, `tablet`, `mobile`, `hide-desktop`, `hide-tablet`, `hide-mobile`, `hidden`. Fehlend bedeutet überall sichtbar. Die Bedienidee wurde anhand der lokalen Flatsome-Dateien `inc/builder/shortcodes/commons/visibility.php` und `template-parts/header/header-main.php` geprüft; kein Fremdcode oder Asset wurde übernommen. Die Sichtbarkeit steht in allen Eigenschaftsansichten direkt am Element und wird im Strukturbaum benannt. Ausgeblendete Elemente bleiben dort auswählbar. Änderungen verwenden dieselbe History, Entwurfsspeicherung und Veröffentlichung wie andere Blockwerte.
Vorschau und Öffentlichkeit verwenden dieselben CSS-Klassen. `display:none!important` entfernt ausgeblendete Elemente aus Layout, Tastaturreihenfolge und Accessibility Tree, ohne ihre eigenen Flex-/Grid-/Display-Werte umzuschreiben. Die Grenzen folgen dem bestehenden freien StyleCompiler: Mobil bis 767 px, Tablet 768–1024 px, Desktop ab 1025 px. Die Sichtbarkeit eines Elternbereichs gilt damit auch für seine Kinder. Wrapper von Logos, Tablinks und Sliderfolien erhalten dieselbe Auswahl; Tabs und Slider überspringen ausgeblendete Einträge bei der Bedienung. Sichtbarkeit entfernt Inhalte nicht aus dem HTML und ist keine Zugriffskontrolle.
Waagerechte Menüblöcke wechseln standardmäßig bis 1024 px sowie bei `hover:none` und `pointer:coarse` zum Hamburger. Das umfasst auch große iPads ohne Maus bei mehr als 1024 CSS-Pixeln; es gibt keine User-Agent-Erkennung. `props.collapse` erlaubt `tablet` (Standard), `mobile` (nur bis 767 px) und `never`. Bewusst vertikale Menüs bleiben vertikal, explizite Burger bleiben aufklappbar. Die Automatik wirkt auch auf bisherige waagerechte Menüs ohne neue Speicherung. Bereits separat angelegte Menüblöcke bleiben eigenständige Elemente und können mit der neuen Sichtbarkeit zugeordnet werden.
Die aufgeklappte Navigation verwendet native `details`/`summary` und benötigt kein öffentliches JavaScript. Der gemeinsame Menübaum wird für die breite und die aufklappbare Darstellung ausgegeben; CSS zeigt genau eine Variante, die andere fehlt auch in der Fokusreihenfolge. Das kostet etwas zusätzliches HTML, vermeidet aber eine skriptabhängige Navigation. Der Summary-Name bleibt „Menü“, der Browser vermittelt den Öffnungszustand. Im Editor wird der Öffnungszustand nur in der Vorschau umgeschaltet und nicht gespeichert.
**Migration:** Schema 22 wird beim ersten Setzen einer neuen Sichtbarkeits- oder Hamburger-Option verwendet. Bestehende Dokumente bleiben unverändert lesbar; keine SQL-Migration. Der Validator weist unbekannte Werte und neue Optionen in alten Schemata ab.
**Rückweg:** Vor einem Downgrade sichern. Schema-22-Dokumente exportieren, rekursiv `layout.visibility` und bei Menüs `props.collapse` entfernen, `schemaVersion` auf 21 setzen, mit dem alten Validator prüfen und importieren; alternativ die vorherige Sicherung wiederherstellen. Damit entfallen die neuen Gerätebeschränkungen und die automatische Umschaltung. Layout, Inhalt und stabile IDs bleiben erhalten.
## ADR 087 – Button-System, benannte Sprungziele und Menübedienung (14.09.2026)
Globale Button-Vorgaben liegen optional unter `theme.buttons`; Vorschau und öffentliche Ausgabe verwenden dasselbe kleine CSS-System mit Geräteklassen. Lokale Varianten stehen getrennt von Inhalt und freien Styles in `layout.button.`. Vorlagen ändern Form/Darstellung, erhalten Text, Link und Abstände und entfernen kollidierende freie Werte nur für die betroffene Einstellung am aktiven Gerät. Verbleibende eigene Styles können Varianten übersteuern. Die Bedienidee orientiert sich an der lokal bereitgestellten Flatsome-Button-Konfiguration (`inc/builder/shortcodes/button.php`); Implementierung und Assets wurden nicht übernommen.
Benannte `anchor`-Werte sind nur an Sektion, Zeile und Spalte erlaubt und werden gegen alle Block-IDs, andere Ziele und reservierte IDs geprüft. Ein zusätzliches Zielelement erhält den Namen; die stabile Block-ID bleibt erhalten. Duplizieren entfernt benannte Ziele aus der Kopie. Native Fragmentlinks funktionieren ohne öffentliches JavaScript.
Menüeinträge speichern optionale `icon`- und `iconPosition`-Werte aus der bestehenden SVG-Allowlist. Drag-and-drop verwendet denselben Baum und Undo-/Speicherweg wie Tastaturbefehle; Unterpunkte reisen mit dem Hauptpunkt. Die Versionsanzeige liest nur das vorhandene Ergebnis des täglichen Update-Workers. Dadurch entstehen beim Öffnen von Adminseiten keine zusätzlichen externen Anfragen.
**Migration:** Validator und Editor unterstützen Schema 21 zusätzlich zu bisherigen Fassungen. Erst eine neue Button-Variante oder ein Sprungziel hebt das bearbeitete Dokument auf 21; vorhandene Dokumente werden nicht pauschal umgeschrieben. Globale Buttons und Menü-Icons sind optionale Konfigurationsfelder, keine SQL-Migration.
**Rückweg:** Vor einem Downgrade eine Sicherung erstellen bzw. die Sicherung vor 1.9.0 wiederherstellen. Alternativ Schema-21-Dokumente exportieren, `anchor` und `layout.button` rekursiv entfernen und die Fassung auf 20 setzen, anschließend mit dem alten Validator prüfen/importieren. Alte Software kennt die neuen Konfigurationsfelder nicht; globale Button-Vorgaben/Icons gegebenenfalls aus der Sicherung entfernen, sie können beim alten Speichern verloren gehen. Sprunglinks auf entfernte Ziele müssen angepasst werden.
## ADR 086 – Bildausrichtung berücksichtigt Rahmen, Bild und Layoutachse (14.09.2026)
`align-self` allein hat in normalen Inhaltsbereichen keine Wirkung. Ein prozentual schmaler Bildrahmen blieb links; bei voller Rahmenbreite konnte zusätzlich das kleinere Bild im Rahmen links stehen. Der Browserfall mit einem 50-Prozent-Bild in einer gepolsterten Spalte reproduzierte die Abweichung trotz ausgewählter Mitte.
Der gemeinsame StyleCompiler ergänzt bei Bildern mit eigener Ausrichtung horizontale Außenabstände am Rahmen und am enthaltenen Bild sowie `justify-self` für Raster. Verlinkte und vergrößerbare Bilder werden über dasselbe innere Bild erreicht. In horizontalen Flex-Gruppen bleiben die Außenabstände am Rahmen erhalten: Dort wirkt die vorhandene Einstellung auf der vertikalen Querachse und soll die horizontale Verteilung nicht verändern. Sektionen, Akkordeon-Einträge und Slider haben innere Inhaltswrapper, deren Blockfluss berücksichtigt wird.
Bild- und Elterneinstellungen werden je Gerät geerbt. Änderungen der Flexrichtung werden deshalb auch bei unverändertem Bildwert wirksam. Auto, Strecken und Grundlinie entfernen die zusätzliche horizontale Bildausrichtung und stellen die jeweiligen selbst gesetzten Außenabstände wieder her. Originalmaße, Bildquellen, Bildbreite, Beschriftungen und Links werden nicht umgeschrieben. Beliebiges benutzerdefiniertes CSS kann diese Layoutannahmen weiterhin überschreiben.
**Migration und Rückweg:** Keine Änderung am Dokument- oder Datenbankschema. Bestehende gespeicherte Ausrichtungswerte werden beim Rendern korrigiert, ohne erneutes Speichern. Vorschau und öffentliche Ausgabe verwenden denselben Compiler; kein zusätzliches öffentliches JavaScript. Ein Rückweg auf 1.8.3 erhält alle Daten, zeigt jedoch dessen bisherige Ausrichtung.
## ADR 085 – Akkordeon-Inhalte sind im Editor direkt zugänglich (14.09.2026)
Die bisherige Vorschau verhinderte Standard-Klickaktionen einschließlich des Öffnens von ``. Einträge mit `props.open: false` blieben deshalb geschlossen; für leere Akkordeon-Einträge fehlten zusätzlich die Einfügehilfen. Ein Browserfall reproduzierte den geschlossenen Zustand nach Anklicken des Titels.
`preview-containers.js` öffnet Akkordeon-Einträge ausschließlich im Vorschau-DOM. Leere Einträge zeigen eine Einfügefläche, gefüllte Einträge eine Schaltfläche zum Anhängen weiterer Inhalte. Eine eigene Aktion am Akkordeon legt Einträge an, auch wenn es vollständig leer ist. Die rechte Inhaltsansicht listet Einträge mit ihren Titeln und bietet dieselben Aktionen. Neu eingefügte Akkordeons wählen ihren ersten Eintrag und den Inhaltsbereich; Struktur und Struktursuche berücksichtigen Titel.
Die Modellauswahl eines Akkordeons erlaubt direkt nur neue Einträge. Texte und andere Inhalte erfordern die Auswahl des Eintrags, damit sie nicht unbemerkt außerhalb des Akkordeons landen. Der gesonderte Befehl für neue Sektionen auf Seitenebene bleibt erhalten. Explizite Einfügepunkte und Drag-and-drop verwenden weiterhin die bestehenden Eltern-/Kindregeln; „Inhalt hinzufügen“ hängt innerhalb des angesprochenen Eintrags an.
**Migration und Rückweg:** Kein Schemawechsel und keine Datenmigration. Öffnungszustand, Kinder, IDs und Reihenfolge bleiben normale Blockwerte. Vorschauhilfen werden nie gespeichert; die öffentliche Ausgabe und deren native Tastatur-/Mausbedienung bleiben unverändert. Älterer Code kann die Daten weiterhin lesen, zeigt jedoch wieder die bisherige eingeschränkte Vorschau. Alle Inhaltsänderungen laufen über den vorhandenen Undo-/Speicher-/Veröffentlichungsweg.
## ADR 084 – Visuelle Palettenauswahl im Editor (14.09.2026)
Alle Farbfelder des Designbereichs verwenden `color-control.js`: kompakte Vorschau mit Farbnamen und aufgelöstem Hexwert, aufklappbare Farbkacheln, nativer Farbwähler und validierte Hexeingabe. `@key` wird nur für die Darstellung aufgelöst; die gespeicherte Palettenreferenz bleibt erhalten. Gerätespezifische Vererbung und Hover-Werte größerer Geräte sind sichtbar. Ohne zuordenbaren Farbwert zeigt das Feld ein neutrales Schachbrett und „Übernehmen“; es erfindet keine schwarze Farbe. Achtstellige Hexwerte behalten ihren Alphakanal auch beim Ändern des Farbtons. Dreistellige Hexeingaben werden vor dem Speichern in sechsstellige Werte umgewandelt.
Palettenwahl und bestätigte Texteingaben sind einzelne Undo-Schritte. Eine Bewegung im nativen Wähler aktualisiert die Vorschau mit einem gemeinsamen History-Schlüssel und erhält den DOM-Knoten bis zum Abschluss. Danach werden Gerätemarkierungen, Reset und Kontrasthinweis aktualisiert. Farbauswahl per Tastatur, Escape, Fokuswiederherstellung und lokale Fehlermeldung sind Teil desselben Bedienelements. Die Farbkacheln verwenden beschriftete Buttons mit Auswahlzustand; lange Paletten bleiben innerhalb des Panels scrollbar. Keine zusätzliche Bibliothek und kein öffentliches Skript. Das neue Modul steht in der versionierten Importmap.
**Migration:** Keine Änderung an Datenbank oder Dokumentformat. Bereits erlaubte sechs-/achtstellige Hexwerte und Palettenreferenzen werden unverändert gespeichert. Ein Rückweg auf 1.8.1 zeigt dieselben Werte im früheren Farbfeld. Verwaltungsformulare außerhalb des visuellen Editors behalten ihre bisherigen Felder.
## ADR 083 – Footer-Links werden redaktionell platziert (14.09.2026)
Auf ausdrücklichen Wunsch von Umut entfällt die automatisch angehängte Rechtszeile vollständig. Seiten, Beiträge, Archive, Fehlerseiten und Editorvorschauen geben ausschließlich die selbst platzierten Footer-/Inhaltslinks aus. Die frühere Erkennung des speziellen `legal`-Blocks konnte normale Text- oder Menülinks nicht berücksichtigen; dadurch erschien unter einem vollständig gestalteten Footer ein zusätzlicher heller Streifen mit doppelten Links. Die Template-Ausgabe, ihre Erkennung im Controller und ungenutztes CSS sind entfernt.
Normale Links, Menüs und bewusst eingefügte „Rechtliches“-Blöcke bleiben erhalten. Der optionale Block nutzt weiterhin die konfigurierten Seitenadressen und den Link zur Einwilligung. Einwilligungsdialog, Einstellungen und der Endpunkt `/einwilligung` behalten ihre Funktion. Keine Inhalte werden umgeschrieben, keine neue Schema- oder Datenbankmigration. Bei einem Rückweg auf ältere Versionen erscheint deren automatische Leiste wieder.
Diese Entscheidung ersetzt die automatische Verlinkung aus ADR 033 und die bedingte Zusatzleiste aus ADR 062; Position und Gestaltung der Links liegen beim Autor.
## ADR 082 – Zuweisbare 404-Seite im gemeinsamen Seitenrenderer (14.09.2026)
`website.settings.notFoundPageId` verweist auf eine normale Seite über deren stabile ID. Eine eigene Einstellung mit Livesuche weist sie zu oder entfernt die Zuordnung; sie benötigt Veröffentlichungsrechte und CSRF-Schutz. Der erwartete bisherige Wert schützt gegen ein veraltetes Formular. Die Änderung liest die aktuellen Einstellungen innerhalb einer Transaktion, unter MySQL/MariaDB mit Zeilensperre, und schreibt nur die geänderte Zuordnung in den erhaltenen JSON-Inhalt. Das normale Unternehmensformular erhält diesen Wert unabhängig von seinen eigenen Feldern. Startseite und 404-Seite dürfen nicht dieselbe Seite sein.
Ohne verwendbare veröffentlichte Zuordnung wird ein v10-Blockdokument im Speicher erzeugt. Öffentliche GETs legen keine Seiten an. „404-Vorlage anlegen“ erstellt eine bearbeitbare Kopie als Entwurf und weist sie zu; bis zur Veröffentlichung bleibt die Standardausgabe sichtbar. Vorhandene Adressen einschließlich Papierkorb werden erhalten; bei belegtem `/404` wird `/404-2` usw. gewählt. Wiederholtes Anlegen überschreibt keine Seite. Die erzeugte Vorlage erhält `noindex`. Erstellen und Zuweisen laufen in einer gemeinsamen Datenbanktransaktion.
Normale Seiten, zugewiesene Fehlerseiten und der Standard verwenden denselben Renderer mit Theme-CSS, Schriften, Standard-Header/-Footer, Menüs, verknüpften Sektionen und Einwilligungsanzeige. Auf der Fehlerausgabe haben die Standardbereiche Vorrang vor eventuellen Bereichsabweichungen der ausgewählten Seite. Nur veröffentlichte Revisionen sind öffentlich sichtbar; Umbenennen erhält die Zuordnung, Löschen/nicht veröffentlichte Seiten führen auf den Standard zurück. Die Originaladresse bleibt stehen, die Antwort trägt HTTP 404 und `noindex, follow` in HTML und Header, ohne Canonical oder strukturierte Daten einer normalen Seite. Auch die eigene Adresse der zugewiesenen Seite antwortet mit 404. Sitemap und llms.txt schließen die zugewiesene ID zusätzlich aus, unabhängig von deren normalen Metadaten.
Ein schmaler Exception-Subscriber übernimmt öffentliche HTML-GET/HEAD-Routingfehler außerhalb der Slug-Grammatik, etwa alte `.html`-Adressen oder tiefere Pfade. Fehler bestehender Controller, Verwaltung, Medien/Assets, Formulare, Installation, AJAX sowie maschinenlesbare Ressourcen bleiben ihren bisherigen Endpunkten überlassen. Normale Seiten- und Archivfehler rufen den Fehlerrenderer direkt auf. 301/410 werden vorher behandelt; 410 nutzt einen eigenen Standardtext und behält seinen Status.
**Migration und Rückweg:** Keine Datenbankmigration und kein neues Dokumentschema. Fehlender/null Settings-Inhalt erhält beim Lesen den leeren Standardwert. Die Einstellung wird erst beim Zuweisen gespeichert. Die Vorlage nutzt bestehende v10-Blöcke. Älterer Code ignoriert die neue Zuordnung und verwendet wieder seine bisherige 404-Ausgabe; die angelegte Seite und ihre Revisionen bleiben normaler Inhalt. Vor einem Rückweg die Website-Einstellungen sichern, da ältere Einstellungsformulare unbekannte JSON-Schlüssel entfernen können. Kein automatisches Veröffentlichen oder Überschreiben vorhandener Seiten.
## ADR 081 – Linkziel und sichtbare Medienauswahl (14.09.2026)
Schema v20 ergänzt optionales `props.newTab: boolean` an Button, Bild, Symbolkarte, Aufruf-Band und Symbol. Fehlend/false öffnet wie bisher im aktuellen Tab; true erzeugt im gemeinsamen Renderer `target="_blank" rel="noopener"`. Derselbe Wert ist als optionales Feld in Menüeinträgen verfügbar; die bestehende Menüversion schützt weiterhin vor veralteten Schreibzugriffen. Der Rich-Text-Filter erlaubt ausschließlich `_blank` als Ziel und setzt `noopener` selbst. Andere Targets und fremde Attribute werden entfernt. Textlinks bleiben Teil des bisherigen HTML-Vertrags. Bei Bildern entscheidet die gewählte Klickaktion; eine hinterlegte Adresse bleibt bei „Nichts tun“ gespeichert, erzeugt aber keinen Link mehr.
Bilder, Galerie-/Logobilder und Hintergründe zeigen kleine Vorschaubilder mit Lade-/Fehlerzustand. Für Hintergrund-IDs liefert eine authentifizierte einzelne Medienabfrage die tatsächlich vorhandene Bildvariante; auch kleine Originale und archivierte, weiterhin verwendete Dateien funktionieren. Die Bildauswahl verwendet denselben Vorschaucache. Späte Antworten ersetzen keine neuere Auswahl. Entfernen eines Inhaltsbildes löscht dessen Block aus dem Entwurf, ein Galerieeintrag bleibt eine einzelne Änderung; beide sind rückgängig zu machen. Die Mediendatei bleibt erhalten. Bildaustausch ersetzt Quelle und Bildmetadaten, erhält Link, Bildunterschrift, Block-ID und Gestaltung.
Ein Hintergrund wird mit `style..backgroundImage: "none"` ausdrücklich ausgeblendet. Das ist von Zurücksetzen zu unterscheiden: Zurücksetzen entfernt den eigenen Wert und stellt Vererbung her. Der Compiler übernimmt Bild, Verlauf und Überlagerung schrittweise Desktop→Tablet→Mobil; dadurch erscheint ein auf Tablet entferntes Bild nicht auf Mobil wieder. Geerbte Verläufe bleiben beim Entfernen des Bildes erhalten. Vorschau und öffentliche Ausgabe verwenden dieselbe CSS-Erzeugung. Die neuen Bedienelemente gehören nur zum Editor; kein zusätzliches öffentliches JavaScript.
**Migration:** Dokumente v1–19 bleiben lesbar und werden nicht beim Laden umgeschrieben. Das Editor-Modell hebt die Version erst beim Setzen eines neuen Block-Linkwerts oder eines ausdrücklichen Hintergrund-„none“ auf v20 an, einschließlich der bisherigen Schema-Upgrades. Die Validierung verlangt für diese Werte v20. Keine Datenbankmigration. Rückweg auf ältere Software: vor Bearbeitung mit v20 angelegte Revision/Export oder die Sicherung vor dem Update wiederherstellen; ältere Validatoren können v20 nicht speichern. Menüs benötigen ebenfalls die Sicherung, falls neue Tab-Einstellungen auf älterem Code erhalten bleiben sollen. Kein stilles Herabsetzen der Dokumentversion.
**Korrektur 1.7.4:** Native Inhalts-Auswahlfelder verarbeiten `input` und `change`, identische aufeinanderfolgende Werte werden nur einmal übernommen. Jede Auswahl ist ein eigener Undo-Schritt. Die Bild-Klickaktion ersetzt beim Wechsel nicht mehr den ganzen Feinschliff: Linkziel und Tab-Häkchen werden in einer bestehenden Gruppe ein-/ausgeblendet. Das erhält Dropdown, Fokus und eingegebene Adresse. Ein Test mit ausschließlich `change` konnte das fehlende URL-Feld vor der Korrektur reproduzieren; native Auswahl und Speicherung werden zusätzlich geprüft. Keine Änderung des Datenvertrags.
## ADR 080 – Prozentuale Bildbreite direkt bei den Bildoptionen (14.09.2026)
Der Inhaltsbereich eines Bildes erhält oben einen Prozentregler und ein Zahlenfeld für 1–100 % der verfügbaren Containerbreite. Beide schreiben ausschließlich `style..width` über die bestehende `setStyle`-Transaktion. Die generische Breite unter Design und die direkte Bildsteuerung sind dadurch immer derselbe Wert. Originalmaße, Quelle, Varianten, Alternativtext und Bildunterschrift bleiben unverändert. Vorhandene maximale Breiten werden erhalten und im Hinweis genannt; Werte in anderen Einheiten bleiben sichtbar, bis bewusst eine Prozentbreite gesetzt wird. Keine neue Style-Eigenschaft, keine neue Schema- oder Datenbankmigration, keine Änderung am öffentlichen Renderer oder öffentlichen JavaScript.
Die Steuerung verwendet das aktive Vorschaugerät und zeigt die Herkunft des Werts. Zurücksetzen entfernt nur die Breite dieses Geräts und stellt die bestehende Desktop→Tablet→Mobil-Vererbung wieder her. Eingaben aktualisieren die Vorschau, ohne das Feld zu ersetzen. Eine Ziehbewegung ist ein Undo-Schritt; Zahlenwerte außerhalb des Bereichs werden mit verständlicher Meldung abgelehnt und nicht gespeichert. Tastatur, Undo/Redo, Speichern/Laden und prozentuale Ausgabe ohne JavaScript werden am realen TeamViewer-Bild aus einer isolierten Kopie der Pilotdaten geprüft.
## ADR 079 – Livesuche mit gemeinsamen HTML-Ergebnissen (14.09.2026)
Seiten, Beiträge und Mediathek verwenden dieselben authentifizierten GET-Routen für vollständige Ansichten und AJAX. Der Header `X-Requested-With: XMLHttpRequest` fordert JSON mit einem serverseitig gerenderten Ergebnisfragment, Gesamtzahl und normalisierten Filtern an. Twig bleibt die einzige Darstellung für Listen, Berechtigungen, CSRF-Felder, leere Ergebnisse und Pagination. Suchformular sowie Anlegen/Hochladen bleiben außerhalb des austauschbaren Bereichs; vorhandene Formulare funktionieren weiter ohne JavaScript. Keine Schema- oder Inhaltsmigration.
Das Verwaltungsmodul wartet beim Tippen 220 ms und ersetzt nur die Ergebnisliste. Eine neue Eingabe bricht die alte Anfrage sofort ab; eine zusätzliche Sequenzprüfung verwirft verspätete Antworten. IME-Eingaben werden erst nach der Komposition gesucht. Beginnt während einer ausstehenden Suche eine Bearbeitung in der Liste, wird die Suche angehalten, damit die Antwort keine Eingabe entfernt. Nach dem Austausch werden Seitenauswahlen initialisiert und die Rückkehrfilter aller Formulare aktualisiert. Fehler erhalten die bisherigen Ergebnisse und bieten Wiederholen an. Ergebniszahl und Ladezustand sind für Screenreader zugänglich; Tastaturfokus bleibt beim Tippen erhalten.
URLs enthalten den Suchzustand. Tippen ersetzt den aktuellen Historieneintrag, Filterwahl und Blättern legen einen neuen an; `popstate` lädt passende Ergebnisse und stellt die Felder wieder her. Ohne JavaScript arbeitet das GET-Formular mit Submit und regulären Links. Das Modul gehört ausschließlich zum Admin-Paket.
Die Mediathek filtert Titel und Alternativtext vor COUNT und LIMIT in der Datenbank, inklusive Archivfilter und wörtlicher Behandlung von `%`, `_` und `!`. SQLite erhält eine Unicode-fähige LOWER-Funktion über PDO/mb_strtolower, weil die eingebaute Funktion nur ASCII verarbeitet und etwa „über“ nicht zu „Über“ passte. MySQL verwendet weiterhin seine native Funktion. Die Korrektur gilt auch für Inhalts- und Menüsuche; bestehende Daten und Indizes werden nicht verändert.
## ADR 078 – Kontrollierbare Slider und Einblendungen beim Erscheinen (14.09.2026)
Ergänzung zur Laufzeit: Eine Änderung von reduzierter zu erlaubter Bewegung nimmt die Beobachtung noch nicht gezeigter Elemente wieder auf, auch wenn das Dokument schon mit reduzierter Bewegung gestartet ist. Die Aufräumfunktion entfernt denselben Präferenzlistener. Im Editor zeigt eine laufend aktualisierte Statusmeldung die tatsächlich gemeldete Browserpräferenz. Das CMS setzt diese weder aus einer Windows-Einstellung noch aus erfolgreichen Testprofilen voraus; es überschreibt sie nicht. Die Browsermeldung und ihre Ursache sind getrennt zu diagnostizieren.
Die bisherige Scroll-Zeitachse ersetzte unterschiedliche Effekte durch dieselbe Aufwärtsbewegung. `motion.js` beobachtet stattdessen sichtbare Blöcke und spielt die gewählte Richtung/Überblendung/Skalierung/Unschärfe einmal mit der Web Animations API. Verzögerungen bleiben erhalten. Ohne JavaScript sind alle Inhalte sichtbar; reduzierte Bewegung unterbindet die Wiedergabe und bricht laufende Animationen ab. Nur Dokumente mit einem Effekt laden das Modul, einschließlich Kopf/Fuß und verknüpften Sektionen. Inhalt und Dokumentschema bleiben unverändert.
Slider behalten Scroll-Snap als Grundlage. Ein kleines Modul ergänzt sichtbare Pfeile, Zähler, optionale Punkte sowie Pause/Wiedergabe bei Autoplay. Manuelle Bedienung stoppt auch einen bereits geplanten Timer. Automatik wartet bei Hover, außerhalb des Bildschirms oder in unsichtbaren Tabs; Bewegungsreduktion deaktiviert sie. Ohne Skript bleibt der Inhalt scrollbar. Im Editor startet der Benutzer diese Module ausdrücklich aus dem Elternfenster; die iframe-Sandbox bleibt `allow-same-origin` ohne `allow-scripts`. Neue Vorschauen räumen Observer, Timer und Ereignisse der alten Instanz auf.
## ADR 077 – Begrenzte Inhaltslisten und Menüaufbau mit Suche (14.09.2026)
Seiten und Beiträge erhalten getrennte Routen und Navigation. Die Datenbank führt Typ, Suche, Status, COUNT und LIMIT/OFFSET aus; nur 20 oder 50 Dokumente werden pro Ansicht dekodiert. Stabile Sortierung verhindert Überschneidungen bei identischen Zeitstempeln. Papierkorb und leere Suchergebnisse folgen demselben Vertrag. Keine Schemaänderung. Unterlagen mit Titeln und Pfaden werden höchstens in Gruppen von 20 als authentifizierte Suchvorschläge geliefert. Eine separate ID-Abfrage hält bereits ausgewählte Eltern unabhängig von der Ergebnisseite sichtbar.
Der Menüeditor bearbeitet einen Menüplatz je Ansicht. Suche und eigene Links stehen links, Reihenfolge und Felder rechts. Hinzufügen, Haupt-/Unterpunkte, Umordnen und Entfernen sind per Buttons/Tastatur bedienbar und rückgängig zu machen. Haupteinträge ziehen ihre Kinder mit; beim Entfernen bleiben deren Links als Hauptpunkte erhalten. Speichern verwendet weiterhin die validierte Menüstruktur und erwartete Version, liefert bei JavaScript JSON und behält bei 422/409 oder Verbindungsfehlern die Eingaben. Keine neuen Datenformate.
Der Fehler 500 bei Bereichen entstand durch einen unbedingten Zugriff auf `page.slug` in der gemeinsamen Editorvorlage. Bereiche haben keine Seite. Routen und öffentliche Links richten sich jetzt nach dem bearbeiteten Objekt; Speichern eines Bereichs ist sichtbar als sofort wirksame Änderung bezeichnet. Der API-Pfad wird aus benannten Routen abgeleitet, auch nach Verlegung der Verwaltung.
## ADR 076 – Eine Installationsdatei und sichtbare Datenbankquelle (14.09.2026)
`.env` ist die einzige automatisch geladene Konfigurationsdatei. Sie gehört zur Installation und wird nicht mehr von Git versioniert. Installer, Setup und Admin-Pfad-Befehl schreiben atomar und unter einer Dateisperre in diese Datei, ohne bestehende fremde Schlüssel zu verwerfen. Ein Marker unterscheidet eine vom Installer bestätigte Datenbank von der bloßen Vorlage. Echte Prozess-/Servervariablen bleiben bewusst höher priorisiert.
Beim ersten Boot mit einer alten `.env.local` bleiben deren bisher wirksame Werte erhalten: beide Originale sichern, zusammengeführte `.env` schreiben, erst danach `.env.local` entfernen. Sicherungen liegen außerhalb des Webroots unter `var/backups/environment-*`. Secret und Datenbank werden nicht neu erzeugt oder gewechselt. Ein Schreibfehler bricht die Migration ab, statt still auf Standarddaten zu wechseln. Andere Symfony-Overlays werden nicht mehr implizit geladen; eine manuelle Nutzung benötigt vor dem Wechsel die Übernahme in `.env`/Servervariablen. Rückweg: Code und beide Konfigurationssicherungen gemeinsam wiederherstellen.
Der Git-Updater sichert Konfigurationsinhalte vor dem Checkout und stellt sie vor jedem neuen PHP-Prozess wieder her, auch beim Rollback. Das behandelt ausdrücklich ältere Repositorys mit getrackter `.env`. Der Archiv-Updater nimmt diese Dateien weiterhin vom Dateiaustausch aus. Zusätzlich wurde ein vorhandener Rückwegfehler behoben: Der Git-Updater speicherte nur einen Beschreibungstext und leitete daraus einen ungültigen Datenbank-Sicherungspfad ab. Der tatsächliche Sicherungsordner wird jetzt getrennt geführt. Ein fehlgeschlagenes Zurückschreiben lässt den Wartungszustand aktiv; der Regressionstest verändert die Datenbank vor dem simulierten Migrationsfehler und prüft ihre Wiederherstellung. Bereits installierter alter Git-Updater-Code kann diesen neuen Schutz beim erstmaligen Wechsel noch nicht ausführen; daher diesen Übergang per Archiv-Update durchführen oder die Konfiguration vor dem manuellen Checkout sichern und anschließend wiederherstellen (UPDATE.md).
Die bereits begonnene Systemdiagnose bleibt erhalten: tatsächliche Datenbankart, SQLite-Pfad/Größe/Schreibrecht beziehungsweise maskierte Serveradresse sowie die tatsächliche Quelle. Die Quelle stammt aus den vom Dotenv-Lader gesetzten Variablen; sie wird nicht aus der bloßen Existenz einer Datei geraten. Passwort und Secret werden nicht angezeigt.
## ADR 075 – Leere Container sind Arbeitsflächen (14.09.2026)
Leere Spalten hatten keine Höhe; leere Sektionen waren zwar durch Abstände vorhanden, aber weder als Container erkennbar noch mit einem direkten Einfügeweg versehen. Der lokale Flatsome-3.20.9-Quelltext verwendet für solche Zustände eine eigene sichtbare Inhaltsfläche mit Mindesthöhe und mittigem Einfügewerkzeug (konkrete Fundstellen in `docs/FLATSOME-ABGLEICH.md`).
`preview-containers.js` ergänzt deshalb erst im vollständig geparsten Vorschau-DOM sichtbare Hilfsflächen für leere Sektionen, Zeilen und Spalten. Eine leere Sektion bietet außerdem Zeilenlayouts mit 1–4 Spalten. Die Hilfen sind echte Buttons mit Tastaturbedienung und eindeutigen Namen, etwa „Spalte 2 von 2: Inhalt hinzufügen“. Sie setzen einen genauen Einfügepunkt oder führen dieselbe Modelltransaktion wie der Werkzeugkasten aus. Abbrechen oder eine andere Auswahl hebt den Einfügepunkt auf.
Die Editor-CSS gibt den Flächen mindestens 130 Layoutpixel Höhe. Der öffentliche Renderer und seine CSS bleiben unverändert; die Mindesthöhe ist eine Bearbeitungshilfe und wird nicht als Designwert gespeichert. Nach dem ersten Inhalt verschwindet die Hilfe automatisch, Undo stellt sie wieder her. Kein Schemawechsel und keine Datenmigration; bestehende leere Container erhalten die Hilfe allein beim Öffnen. `preview.css` und das neue Modul erhalten die Versionskennung 1.6.2, damit ein bestehender Browsercache die Funktion nicht verdeckt.
Neu eingefügte Elemente werden nach dem Rendern sichtbar gescrollt. Die Vorschau gilt erst mit geparstem DOM und geladenen Hilfsstilen als bereit. Die Drop-Geometrie wird beim Scrollen und beim Loslassen neu ermittelt, Zielcontainer werden benannt, und nebeneinanderstehende Spalten werden horizontal eingeordnet; mobil gestapelte Spalten vertikal. Ein Ziehen nahe dem Vorschaurand scrollt den Frame, bis der Zeiger den Rand verlässt oder das Ziehen endet. Inhalt und Undo bleiben von bloßem Scrollen unberührt.
Der Offen-/Geschlossen-Zustand von Feinschliff-Gruppen wird direkt aus ihren bisherigen DOM-Knoten übernommen. Ein verzögertes `toggle`-Ereignis allein reicht nicht: Ein schneller Neuaufbau nach einer Wertänderung kann den Knoten entfernen, bevor das Ereignis ankommt, und würde die gerade geöffnete Gruppe wieder schließen.
## ADR 074 – Editorfläche, Seitenebene und kontextbezogene Gestaltung (14.09.2026)
Textblöcke sowie H1/H2 hatten im Basis-CSS feste Höchstbreiten von 690/900/760 px. Sie folgen jetzt der Breite ihres Containers; ausdrücklich gespeicherte `maxWidth`-Werte bleiben wirksam. Sektionsbreiten und Theme-Container bleiben bewusste Layoutentscheidungen. Das verändert gegebenenfalls den Zeilenumbruch bestehender Seiten. Vorschau und öffentliche Ausgabe verwenden dieselbe CSS-Quelle. Kein Dokument wird dafür umgeschrieben, keine Schema- oder Datenbankmigration ist erforderlich. Rückweg: vorheriges Basis-CSS oder eine explizite maximale Breite am betreffenden Block.
Ein Klick auf „Sektion“ erzeugt eine neue Sektion nach dem obersten Block der aktuellen Auswahl. Die dauerhaft sichtbare Aktion „Neue Sektion auf Seitenebene“ verwirft zuvor gesetzte Einfügepunkte. Bewusst gesetzte Plus-Einfügepunkte und Drag-and-drop dürfen weiterhin verschachteln. Die Einfügeauskunft und die Modellaktion verwenden denselben Zielermittler; Änderungen bleiben einzelne Undo-Schritte.
Die Seitenleisten sind unabhängig zwischen 240/280 und 560 px verstellbar, soweit wenigstens 280 px für die Vorschau bleiben. Ziehen, Pfeiltasten, Home/End und Doppelklick sind unterstützt. Präferenzen liegen lokal im Browser, außerhalb von Inhalt, Revisionen und Undo. Schmalere Fenster reduzieren die sichtbaren Breiten vorübergehend; bis 850 px folgen die Panels der Vorschau, bis 560 px stehen sie untereinander. Die Vorschau hat keinen zusätzlichen Außenabstand; Desktop wächst oberhalb von 1240 px mit dem verfügbaren Platz, Tablet/Mobil behalten ihre definierten Layoutbreiten.
Der Feinschliff filtert nach Blocktyp und ordnet passende Gruppen zuerst: Bildausschnitt bei Bildern, Typografie bei Text, Layout bei Containern. „Alle Eigenschaften anzeigen“ öffnet den vollständigen Vertrag. Bereits gespeicherte Eigenschaften bleiben auch außerhalb des üblichen Blockprofils auffindbar; Validierung und gespeichertes Schema ändern sich nicht. Beim Auswahlwechsel beginnt das Panel oben. `auto` beziehungsweise `none` sind für die passenden Größenfelder explizit auswählbar. VERSION 1.6.1 erneuert die Cachekennung aller Editor-Module.
## ADR 001 – PHP-Webhosting, Symfony 7.4
Umut hat im laufenden Auftrag ausdrücklich herkömmliches PHP-Webhosting gewählt. Deshalb PHP statt des zunächst aus dem Ordnernamen vermuteten Django-Stacks. Symfony 7.4 LTS benötigt PHP ab 8.2 und bringt Routing, Dependency Injection, Konfiguration und später anschließbare Sicherheitskomponenten mit. Twig maskiert Inhalte standardmäßig. Doctrine DBAL und Migrations übernehmen Datenbankzugriff und Migrationen. Keine eigene Authentifizierung erfinden: vor HTTP-Schreibzugriffen Symfony Security, CSRF-Schutz und serverseitige Rollen ergänzen.
Eine Kundeninstallation ist eine Anwendung mit eigenem Datenbestand. Es gibt keine Abhängigkeit von einem dauerhaften Node-, Python- oder Queue-Prozess. Öffentliche Dateien liegen in `public/`, der Projektstamm muss außerhalb des Webroots bleiben. Konkreter Hostinganbieter, PHP-Version, Datenbank und CLI-/Deploymentmöglichkeiten sind noch offen.
Alternativen: Django passt nicht zum gewählten PHP-Profil. Laravel ist möglich, Symfony wurde wegen der LTS-Linie und modularen Grundlage gewählt. Ein selbst geschriebenes Mini-Framework würde Standardfunktionen unnötig neu implementieren.
Quellen bei Einrichtung geprüft: [Symfony 7.4 Setup](https://symfony.com/doc/7.4/setup.html), [Symfony-Versionen](https://symfony.com/releases). Exakte installierte Versionen stehen im Composer-Lockfile; PHP-Untergrenze wird im Composer-Resolver auf 8.2.12 simuliert. Auf dem Server dennoch aktuellen Sicherheits-Patchstand verwenden.
## ADR 002 – Versionierte Inhalte und Veröffentlichung
Dokumentschema v1: `schemaVersion`, `title`, `description`, `blocks`. Jeder Block hat eine stabile `id`, einen `type`, inhaltsbezogene `props`, optionale tokenbasierte `layout`-Werte und bei Containern `children`. Globale Designwerte gehören zum Website-/Template-Vertrag, nicht zu Texten. Die erste feste CSS-Vorlage nutzt bereits getrennte Designvariablen; konfigurierbare Themes folgen später.
Unterstützte Blöcke: section, row, column, heading, text, image, button. Alle bilden einen Baum; Layoutwerte sind Allowlist-Tokens, kein beliebiges CSS. Texte sind Klartext. Links erlauben lokale absolute Pfade, Fragmente oder HTTPS. Bilder benötigen Abmessungen und eine explizite Aussage, ob sie dekorativ sind. Begrenzungen: 256 KiB Dokument, 300 Blöcke, Tiefe 10, eindeutige IDs, genau eine Hauptüberschrift. Die aktuellen Textgrenzen zählen UTF-8-Bytes. Medienoptimierung/Uploads sind noch nicht enthalten.
Unbekannte Schemaversionen und Blocktypen werden beim Schreiben abgewiesen; die ursprüngliche Revision bleibt erhalten. Der Renderer enthält einen Platzhalter, aber der derzeit strikte Lesevalidator lässt unbekannte Blöcke noch nicht bis dorthin gelangen. Ein erhaltender Plugin-Fallback samt Registry ist ausdrücklich Phase 4, nicht bereits funktionsfähig.
Revisionen sind über den Repository-Vertrag unveränderlich. Die Datenbank schützt die Referenzen Website→Seite und Seite→Revision mit Fremdschlüsseln. Revisionszeiger auf einer Seite werden wegen des Einfügezyklus im Repository geprüft; zusätzlich fordert der öffentliche JOIN dieselbe Seiten-ID. Externe direkte Datenbankänderungen sind kein unterstützter Schreibweg.
Jedes Speichern/Publizieren erhöht `page.version`. Ein bedingtes UPDATE mit erwarteter Version erkennt veraltete Schreibversuche; Revisionseinfügung und Zeigeränderung laufen in einer Transaktion. Dadurch bleibt bei einem Konflikt auch keine verwaiste Revision zurück. Publizieren einer historischen Revision stellt deren Inhalt wieder her, der aktuelle Entwurf bleibt unabhängig erhalten.
## ADR 003 – Datenmodell
| Entität | Bereits implementiert / vorgesehener Vertrag |
| --- | --- |
| Website | ID, Name, Standardsprache, JSON-Theme-Konfiguration; aktuell eine Installation mit ID `default`. |
| Seite | ID, Website-ID, Slug, Sprache, Entwurfs-/Veröffentlichungszeiger, Schreibversion; Slug je Website und Sprache eindeutig. |
| Revision | ID, Seiten-ID, vollständiges versioniertes Dokument, UTC-Erstellungszeit; nächste Ausbaustufe: Benutzer/Änderungsnotiz. |
| Block | Innerhalb des Dokuments mit stabiler ID; keine Einzelblocktabelle. |
| CMS-Benutzer | ID, eindeutiger normalisierter Benutzername, Passwort-Hash, Rollen; hinzugefügt durch Migration 20260912000200. |
| Medium (Entwurf) | ID, Originaldatei, MIME-Typ, Maße, Varianten, Prüfsumme; Alt-Text kontextbezogen pro Verwendung. Noch keine Tabelle. |
| Menü (Entwurf) | ID, Website, Sprache, stabile Menüpunkt-IDs und Seitenreferenzen statt hart codierter Ziel-URLs. Aktuell feste Navigation. |
| Template (Entwurf) | Manifest-ID, Version, unterstützte Block-/Schemaschnittstellen, Design-Tokens; derzeit feste Twig-/CSS-Vorlage. |
Sprachkennung und entsprechende Eindeutigkeit sind gespeichert; öffentliche Sprachwahl und Übersetzungsoberfläche fehlen. Seitentitel/Beschreibung sind Teil der Revision, damit Entwurfsmetadaten nicht öffentlich durchsickern. Sitemap, strukturierte Daten, Weiterleitungen und umfassende SEO-Einstellungen folgen später.
## ADR 004 – Ausgabe, Cache und Ressourcen
Twig rendert vollständiges semantisches HTML auf dem Server. Der öffentliche Pfad lädt nur lokales CSS und ein SVG-Favicon, kein JavaScript. Der Editor unter `/admin` hat separate CSS-/JS-Ressourcen. Sein geschützter Preview-Endpunkt rendert `page.html.twig` mit demselben validierten Blockbaum wie die öffentliche Seite.
Aktuell kein Inhaltscache: pro Anfrage wird die veröffentlichte Revision gelesen und `Cache-Control: no-store` gesetzt. Damit gibt es keine veralteten Seiten nach Veröffentlichung. Twig-/Containercache enthält nur Programmstruktur. Ein späterer Inhaltscache muss Revisions-IDs im Schlüssel und gezielte Invalidierung für Navigation/Sitemap berücksichtigen; die entsprechenden Tests sind dann auszubauen.
Canonical entsteht aus konfiguriertem `SITE_ORIGIN`, nicht dem ungeprüften Request-Host. `/home` leitet auf `/` um. Unbekannte oder unveröffentlichte Seiten liefern 404. Die öffentlichen Routen akzeptieren keine Schreibmethoden. Die geschützten Admin-Endpunkte sind in ADR 006 beschrieben.
## ADR 005 – Migrationen und Reproduzierbarkeit
`Version20260912000100` ist das erste Schema. Doctrine erzeugt plattformspezifisches SQL. SQLite lokal getestet; MySQL-Smokejob in CI vorbereitet, noch nicht tatsächlich ausgeführt. MariaDB ist noch nicht getestet. Keine Behauptung identischer Transaktions- oder Hostingbedingungen ohne Prüfung.
Alle künftigen Datenbankänderungen erhalten eine neue Migration; diese erste Migration später nicht nachträglich umschreiben. Dokumentänderungen brauchen explizite `vN → vN+1`-Konverter und Roundtrip-/Erhaltungstests. Die erste Migration verweigert ein zerstörerisches `down`: Rückkehr durch geprüftes Datenbankbackup und dazu passenden Code. MySQL-DDL ist nicht vollständig transaktional; vor Migrationen sichern und Wiederherstellung separat testen.
Lockfiles sind versionierbar, lokale DB/Secrets/Abhängigkeiten und Messartefakte ausgeschlossen. Kein Git-Remote, kein externer Dienst und keine Veröffentlichung eingerichtet.
## ADR 006 – Anmeldung und geschützter Editor (12.09.2026)
Symfony Security übernimmt Formularanmeldung, Passwortprüfung/-Upgrade, Session-Fixation-Schutz, Logout und Login-Throttling (fünf Versuche pro Minute gemäß Framework-Limiter). Der DBAL-UserProvider lädt lokale Benutzer. Beim automatischen Passwort-Rehash werden Datenbank und In-Memory-Benutzer synchron aktualisiert, damit die nächste Sessionprüfung nicht das gerade angemeldete Konto abmeldet. `EquatableInterface` vergleicht ID, Name, Passwort-Hash und Rollen; Änderungen der Berechtigungen oder Zugangsdaten invalidieren eine bestehende Sitzung.
Firewall nur für `/admin`: öffentliche Seiten starten keine Session und erhalten keinen Editorcode. Cookies gelten für `/admin`, mit HttpOnly, SameSite=Lax und Secure abhängig von HTTPS. Sessions liegen außerhalb von `public` unter `var/sessions/`. Alle Adminantworten, auch Fehler und Redirects, erhalten `no-store` und `noindex`. Ein initiales Konto entsteht über ein lokales CLI-Kommando mit verdeckter Passwortabfrage. Keine offene Registrierung, keine Default-Zugangsdaten, keine Browser-Passwortänderung oder vollständige Benutzerverwaltung.
Rollen: `ROLE_EDITOR` darf Entwürfe lesen, vorschauen und speichern. `ROLE_PUBLISHER` darf zusätzlich veröffentlichen. `ROLE_ADMIN` erbt beide Rollen. Aktuell alle Seiten einer einzelnen Installation, noch keine Rechte je Seite oder Website. HTTP-POSTs erfordern einen Symfony-CSRF-Token. Veröffentlichung prüft Rolle, erwartete Version und die konkrete gespeicherte Entwurfsrevision. Veraltete Stände liefern HTTP 409. Rückmeldungen enthalten die durch diese Anfrage geschriebene Revision, statt möglicherweise einen unmittelbar danach fremd gespeicherten Stand als eigenen Erfolg zurückzugeben.
Die neue Migration ergänzt `cms_user`, ohne Inhaltstabellen umzuschreiben. Der erste Editor nutzte ausschließlich Dokumentformat v1. Den nachfolgenden Ausbau zu v2 beschreibt ADR 008.
## ADR 007 – Editorzustand und Vorschau
Kleiner Editor als lokale JavaScript-Module ohne Framework. Dokumentzustand, Tree-Operationen und Undo/Redo stehen getrennt in `editor-model.js`, DOM/Netzwerk in `editor.js`. Bis zu 100 vollständige lokale Undo-Stände; aufeinanderfolgende Eingaben in dasselbe Feld werden zu einem Schritt zusammengefasst. Das gespeicherte Dokument wird inhaltlich verglichen; Undo über einen Speicherpunkt zeigt dadurch wieder „ungespeichert“. Neuladen beendet den lokalen Verlauf. Serverseitige Revisionen sind davon unabhängig.
Die HTML-Vorschau läuft in einem Iframe mit `sandbox="allow-same-origin"` ohne `allow-scripts`. Der Elterneditor darf die Auswahl markieren und Klicks zuordnen; Inhalte können keine eigenen Skripte, Navigationen oder Formulare ausführen. Preview-Antworten werden bei neueren Änderungen sofort als veraltet markiert, laufende Requests abgebrochen und Eingaben kurz zusammengefasst. Bei Validierungsfehlern bleibt die letzte gültige Vorschau stehen. Gespeichert wird nur nach serverseitiger Validierung. Während Speichern/Veröffentlichen sind Bearbeitungsaktionen gesperrt.
Bei HTTP-/Netzwerkfehlern oder 409 bleibt der lokale Dokumentzustand erhalten. JSON-Export und expliziter Server-Neuladedialog ermöglichen die Konfliktauflösung ohne stilles Überschreiben. Der Export liegt als nutzerinitiierter Download außerhalb des Repositories. Kein Autosave und kein automatischer Merge.
Die Browserprüfungen nutzen eine eigene Datenbank und zufällige Testzugänge. axe benötigt Skriptausführung im geprüften Frame, die Sandbox erlaubt dies absichtlich nicht: daher Adminoberfläche ohne Frameinhalt prüfen und den identischen veröffentlichten Renderer separat prüfen. Die Sandbox wird nicht für Tests abgeschwächt. Klickauswahl/Rendering im echten Frame werden durch Playwright funktional getestet.
## ADR 008 – Responsive Gestaltung und Dokumentformat v2
v2 ergänzt optional `block.layout.design` mit den Bereichen `desktop`, `tablet` und `mobile`. Die bestehenden Inhalte, IDs, Baumstruktur sowie `tone` und `width` bleiben unverändert. Erlaubte Eigenschaften, Blocktypen und Werte stehen zentral in `public/assets/design-tokens.json`: Ausrichtung, Schriftgröße/-stärke, Zeilenhöhe, Innen-/Außenabstände, Spaltenzahl/-abstand und Ecken. Der PHP-Validator und die Editorfelder lesen dasselbe Manifest. `npm run build:design` erzeugt daraus die eingecheckte `design.css`; ein Test erkennt abweichende generierte Dateien. Beliebige CSS-Werte und unbekannte Geräteschlüssel werden vor dem Speichern abgewiesen.
Vererbung: Desktop ist die Basis auf allen Breiten. Tablet überschreibt bis einschließlich 1024 px, Mobil bis einschließlich 650 px. Fehlende Eigenschaften übernehmen den Wert des größeren Geräts oder die ursprünglichen Theme-Regeln. „Übernehmen“ entfernt genau eine Überschreibung; „Werte zurücksetzen“ entfernt die Werte des gewählten Geräts am gewählten Block. Größere Geräte und andere Blöcke bleiben erhalten. Alle Aktionen nehmen an Undo/Redo teil. Farben und Sektionsbreite bleiben globale Blockeinstellungen im Inhaltbereich.
Migration v1 → v2: `upgradeDocument` in `editor-model.js` ist ein idempotenter Konverter innerhalb einer geklonten History-Transaktion. Er ändert ausschließlich die Versionsnummer; `setDesign` ergänzt anschließend den gewählten Wert. Die erste Designänderung oder eine Vorlage mit responsiven Werten löst die Umstellung aus. Öffnen, reine Texteingaben und unverändertes Speichern migrieren v1 nicht. Erst ein explizites erfolgreiches Speichern schreibt eine neue v2-Revision. Keine Datenbankmigration oder automatische Umschreibung bestehender Revisionen. Der neue Server liest, rendert und schreibt beide Versionen. Unbekannte Zukunftsversionen werden abgewiesen.
Rückweg: Undo der ersten Designänderung stellt auch das ursprüngliche v1-Dokument wieder her. Historische v1-Revisionen bleiben unverändert verfügbar. Ein Code-Downgrade auf einen reinen v1-Server darf erst nach Wiederherstellung passender v1-Revisionszeiger oder eines geprüften Backups erfolgen; v2-Dokumente niemals durch bloßes Entfernen der Versionsnummer als v1 ausgeben. Nach Reset aller Werte bleibt ein gespeichertes v2-Dokument v2.
Twig bildet validierte Tokens auf statische Klassen ab. Nur v2-Seiten laden die zusätzliche CSS-Datei; die öffentliche Ausgabe enthält weiter kein JavaScript oder Inline-CSS. Vorschau und Veröffentlichung haben denselben Renderer und dieselben Media Queries. Die Vorschau besitzt echte Layoutbreiten von 1240/768/390 px und wird bei kleiner Editorfläche visuell skaliert. Die Skalierung betrifft nur die Editoroberfläche und verändert die CSS-Breakpoints im Iframe nicht.
Drei lokale Abschnittsvorlagen erzeugen gewöhnliche, vollständig bearbeitbare Blöcke mit neuen IDs und H2/H3 statt einer zweiten H1. Das ist keine Plugin- oder globale Template-API. Werkzeugkasten und Struktur lassen sich einklappen; Suche zeigt passende Elemente einschließlich ihrer Vorfahren. Suchzustand, Panelwahl und eingeklappte Knoten sind reine Oberflächenzustände und werden nicht im Dokument gespeichert.
## ADR 009 – Bilder, Galerie und Effekte (Dokumentschema v3)
Migration `20260912000300` ergänzt ausschließlich die Tabelle `media`: stabile ID, Titel, vorgeschlagener Alt-Text, unveränderliche Varianten, Archivstatus, Schreibversion und UTC-Erstellungszeit. Die lokale SQLite-Datenbank wurde vor Anwendung über `VACUUM INTO` konsistent gesichert. Keine Seiten oder Benutzer wurden umgeschrieben. Ein Restore muss künftig Datenbank **und** Medienverzeichnis gemeinsam wiederherstellen.
Uploads und Metadatenänderungen verlangen `ROLE_EDITOR` und einen eigenen CSRF-Token. Metadaten nutzen erwartete Versionen; konkurrierende Änderungen liefern 409. Bildtitel/Alt-Text im Medienkatalog sind Vorlagen für künftiges Einfügen. Bereits gespeicherte Seiten behalten ihre kontextbezogenen Texte, Beschriftungen und Bildvarianten. Archivieren blendet Bilder aus der normalen Auswahl aus und ist umkehrbar; bestehende URLs, Seiten und Undo-Stände bleiben funktionsfähig. Es gibt noch keine physische Löschung, Nutzungsübersicht, Ordner oder Katalog-Paginierung.
Nur tatsächlich decodierbare JPEG-, PNG- und WebP-Dateien werden angenommen. Dateinamen und vom Browser gemeldete MIME-Typen bestimmen weder Speicherpfade noch Dateiformat. Maximal 8 MiB, 12 Millionen Pixel und 8000 px pro Kante; zusätzlich konservative Prüfung gegen das PHP-Speicherlimit. GD decodiert und erzeugt WebP-Varianten (Qualität 82) bis 480/960/1600/2400 px Breite ohne Hochskalieren; ein schmaleres Original bekommt entsprechend weniger Stufen, die letzte davon in seiner eigenen Breite. Das hochgeladene Original wird nicht übernommen; Metadaten und angehängte Nutzdaten werden nicht in die Varianten kopiert. EXIF-Orientierung wird bei JPEG berücksichtigt, sofern die EXIF-Erweiterung vorhanden ist. Transparenz wird erhalten; animierte Bilder/Dateianhänge/SVG gehören nicht zum unterstützten Uploadvertrag. Grundlage: [PHP-Bilddecodierung](https://www.php.net/manual/en/function.imagecreatefromstring.php).
Dateien liegen unter `MEDIA_DIRECTORY`, standardmäßig `var/media` außerhalb des Webroots. Nur zufällige IDs und bekannte Variantengrößen gelangen über `/media/{id}/{width}` mit festem `image/webp`, `nosniff` und unveränderlichem Langzeitcache nach außen. Erweiterungslose URLs funktionieren auch über die Frontcontroller-Weiterleitung des lokalen PHP-Servers; Pfade mit nicht vorhandenen `.webp`-Dateien wurden dort als statische 404 behandelt. Bild-URLs sind öffentlich, auch vor Veröffentlichung einer Seite und nach Archivieren; der Uploaddialog benennt dies. Die Katalog-API bleibt geschützt. Dies ist keine private Dokumentablage.
Schema v3 ergänzt den Container `gallery`, dessen Kinder ausschließlich Bildblöcke sein dürfen. Bestehende Baumaktionen (Auswahl, Verschieben, Löschen, Duplizieren, Undo) gelten auch für Galerieelemente; unpassende Verschiebeziele werden bereits im Modell und zusätzlich vom Server abgewiesen. Bilder dürfen `mediaId`, `sources` und eine Klartext-`caption` enthalten. Quellen für `srcset` werden einzeln auf URL und Breite geprüft. Die Ausgabe verwendet `figure`/`figcaption`, reale Maße, verzögertes Laden und responsive Quellen. Galerie-Spalten und Abstände nutzen dieselben responsiven Tokens wie Zeilen. Keine Lightbox oder Slideshow in diesem Schritt.
`layout.effects` erlaubt nur vordefinierte Schatten, Hover-Anheben/Bildzoom sowie Einblenden beim Laden. Effekte gelten geräteübergreifend. Die CSS-Datei wird nur für v3-Seiten eingebunden; es wird kein öffentliches JavaScript ergänzt. Bewegungsregeln gelten ausschließlich bei `prefers-reduced-motion: no-preference`. Inhalte bleiben ohne Animation lesbar; Einblendung ist keine scrollgesteuerte Animation.
Der idempotente Konverter unterstützt nun v1/v2 → v3 und verhindert Downgrades. Erst Einfügen einer Galerie/eines Katalogbildes, eine Bildbeschriftung oder Effektänderung hebt den lokalen Entwurf auf v3. Die Umstellung ist Teil derselben Undo-Transaktion; Speichern erzeugt eine neue Revision. v1/v2 bleiben les- und schreibbar. Kein Massendatenupdate. Rückweg über alte Revisionen oder gemeinsames Backup plus passenden Code; ältere v1/v2-Software darf keine v3-Revisionen laden. Die neue Medientabelle darf beim Rückweg nicht unbedacht gelöscht werden.
## ADR 010 – Seitenerstellung, Hierarchie und Inhaltstypen (12.09.2026)
Seiten konnten bisher nur über die Kommandozeile entstehen, und `page.slug` war websiteweit eindeutig. Damit war weder eine URL-Hierarchie wie `/leistungen/webdesign` noch ein Beitragstyp möglich. Beides gehört in das Datenmodell und wird deshalb jetzt entschieden, solange noch keine Kundeninhalte gespeichert sind; eine spätere Änderung würde eine Migration über echte Kundendaten erzwingen.
Migration `20260912000400` ergänzt `page.path`, `page.parent_id`, `page.type` und `page.created_at`. `slug` bleibt das einzelne Adresssegment, `path` ist die vollständige öffentliche Adresse und trägt die websiteweite Eindeutigkeit über den Index `uniq_page_path (website_id, locale, path)`. Der bisherige eindeutige Index über `slug` entfällt: ein Segment muss nur unter seinen Geschwistern eindeutig sein. Die Tiefe ist auf vier Ebenen begrenzt (`PageRepository::MAX_DEPTH`), Beiträge (`type = post`) nehmen keine Unterseiten auf.
`parent_id` ist bewusst **ohne** Fremdschlüssel angelegt, und die Indexumstellung passiert nicht über die Doctrine-Schemadifferenz, sondern in `postUp()` beziehungsweise `Version20260912000400::applyIndexes()`. Grund: SQLite baut bei Index- oder Fremdschlüsseländerungen die gesamte Tabelle neu auf (`CREATE TEMPORARY TABLE … DROP TABLE page …`), was am Fremdschlüssel `revision.page_id` scheitert. Mit reinen `ADD COLUMN`-Anweisungen bleibt die Migration auf SQLite und MySQL gleichermaßen ein einfacher, nicht tabellenkopierender Schritt. Die Elternbeziehung wird dafür im `PageRepository` innerhalb derselben Transaktion aufgelöst und geprüft. `path` ist auf Datenbankebene `NULL`-fähig, weil der eindeutige Index vor dem Backfill entsteht und wiederholte `NULL`-Werte in SQLite wie in MySQL nicht kollidieren; die Anwendung schreibt niemals eine Seite ohne Pfad, und `postUp()` bricht ab, falls nach dem Backfill noch ein Pfad fehlt.
Anlegen und Löschen laufen über Formulare, nicht über die JSON-API: `POST /admin/pages` benötigt `ROLE_EDITOR`, `POST /admin/pages/{id}/delete` benötigt `ROLE_ADMIN`, beide mit CSRF-Token. Eine neue Seite entsteht als privater Entwurf mit einem gültigen Startdokument (Schema v3, genau eine H1) und wird erst durch bewusstes Veröffentlichen öffentlich. Löschen entfernt alle Revisionen einer Seite, weist aber Seiten mit Unterseiten ab und prüft die erwartete Version, damit keine Inhalte unbemerkt verschwinden. Die reservierten Adressen `admin`, `media`, `assets` und `favicon` sind für Wurzelseiten gesperrt; zusätzlich hält ein Lookahead in der öffentlichen Route die CMS-Pfade aus dem Auffangmuster heraus.
Rückweg: Code-Rollback allein genügt nicht, sobald Unterseiten existieren, weil ältere Software `path` und `parent_id` nicht kennt. Rückweg über das vor der Migration erzeugte Backup (`var/backups/before-hierarchy-*.db`) zusammen mit dem passenden Codestand.
## ADR 011 – Erhalt unbekannter Blöcke (Dokumentschema v4, 12.09.2026)
Bisher wies der Lesevalidator jeden unbekannten Blocktyp ab. Eine Seite mit Bausteinen aus einer deaktivierten oder noch nicht installierten Erweiterung wäre damit nicht mehr ladbar gewesen – der Fallback im Renderer war unerreichbar. AGENTS.md und der Entwicklungsplan verlangen für fehlende Blocktypen aber einen kontrollierten Fallback. Dieser Vertrag wird jetzt festgelegt, bevor es Plugins gibt, weil er sonst nachträglich über bestehende Kundeninhalte eingeführt werden müsste.
Ab Dokumentschema v4 gilt ein Typ mit Namensraum – `^[a-z][a-z0-9]{1,30}\.[a-z][a-z0-9-]{1,40}$`, zum Beispiel `acme.slider` – als Baustein einer Erweiterung. Kernblöcke bleiben ohne Punkt; ein unbekannter Typ ohne Namensraum wird weiterhin abgewiesen. Für Plugin-Blöcke prüft der Kern weiterhin Block-ID, Verschachtelungstiefe, Blockanzahl, die Dokumentgröße von 256 KiB sowie dass `props` und `layout` Objekte sind. Ihre `props` prüft er bewusst **nicht**: er kennt das Schema der Erweiterung nicht.
Damit ungeprüfte Werte nie in die Ausgabe gelangen, rendert der Kern aus einem solchen Block **nichts**. Öffentlich entsteht nur ein HTML-Kommentar mit ID und Typ; Besucher sehen kein kaputtes Fragment. Nur in der Editorvorschau erscheint ein sichtbarer Platzhalter, damit der Block auffindbar und verschiebbar bleibt. Kinder eines Plugin-Blocks sind erlaubt und werden gespeichert, aber nicht gerendert, weil der Kern ihr Layout nicht kennt. Kern-Designtokens gelten für Plugin-Blöcke nicht, da das Tokenmanifest ihre Typen nicht führt.
Im Editor bleiben Plugin-Blöcke auswählbar, verschiebbar, duplizierbar und löschbar; das Eigenschaftenpanel zeigt statt Feldern einen Hinweis. In den Baustein hinein lässt sich nichts einfügen (`canContain` ist false), und `createBlock` kann keinen erzeugen – Plugin-Blöcke entstehen ausschließlich durch die jeweilige Erweiterung oder durch Import.
Rückweg: v1 bis v3 bleiben les- und schreibbar, ein Downgrade gibt es nicht. Ältere Software darf keine v4-Revision laden. Dies ist der Erhaltungsvertrag, noch kein Pluginsystem: Registrierung, Hooks und Ressourcenladen folgen in Phase 4.
## ADR 012 – Menüs als validierter Baum je Platz (12.09.2026)
Die öffentliche Navigation stand fest im Template. Der Pilot kant-it.de braucht aber Ankerziele auf der Startseite (`#dienstleistungen`, `#projekte`, `#kontakt`), externe Ziele wie `hausklar.app` sowie `tel:` und `mailto:` – eine aus der Seitenhierarchie erzeugte Navigation allein hätte dafür nicht gereicht.
Migration `20260912000500` legt eine Tabelle `menu` an: ein Menü je Platz (`header`, `footer`) und Sprache, mit Name, Elementbaum als JSON und `version` für dieselbe optimistische Konflikterkennung wie bei Seiten. Menüs sind klein und werden als Ganzes gespeichert; eine eigene Tabelle für Einträge würde Sortierung und Verschachtelung nur umständlicher machen.
Ein Eintrag verweist entweder auf eine Seite – optional zusammen mit einem Sprungziel innerhalb dieser Seite – oder auf eine Adresse. **Seitenverweise speichern die Seiten-ID, nie den Pfad.** Der Pfad entsteht erst beim Rendern. Damit folgt ein Menüeintrag einer umbenannten Seite automatisch, und eine gelöschte Seite hinterlässt keinen toten Link.
Beim Auflösen werden Einträge übersprungen, deren Seite fehlt oder unveröffentlicht ist: eine gelöschte Seite darf die Navigation nicht zerstören, und ein Entwurf darf nicht über das Menü öffentlich werden. Vorhandene Kinder eines übersprungenen Eintrags rücken nach, statt mit dem Ast zu verschwinden. Der gespeicherte Baum bleibt dabei unangetastet – wird die Seite später veröffentlicht, erscheint ihr Eintrag wieder.
Erlaubte Adressen sind HTTPS, lokale Pfade sowie `mailto:` und `tel:`; `tel:` und `mailto:` stehen hier, weil sie auf der Pilotseite echte Navigationsziele sind. `http:`, protokollrelative Adressen und `javascript:` werden abgewiesen. Sprungziele sind auf `^[a-zA-Z][a-zA-Z0-9_-]{0,64}$` begrenzt. Grenzen: 60 Einträge, zwei Ebenen.
Die Verwaltung arbeitet mit einer flachen, nummerierten Zeilenliste statt mit Drag-and-drop: Reihenfolge über die Position, Verschachtelung über die Ebene. Das funktioniert vollständig ohne JavaScript und ist mit der Tastatur bedienbar. Untermenüs in der Ausgabe nutzen `details`/`summary` und brauchen deshalb ebenfalls kein öffentliches JavaScript.
## ADR 013 – Testcache wird je Lauf verworfen (12.09.2026)
Das Testkernel läuft mit `debug = false`. Symfony prüft dann weder den kompilierten Container noch die kompilierten Twig-Vorlagen auf Aktualität. Zweimal hat das während der Entwicklung ein falsches Ergebnis erzeugt: eine geänderte Vorlage wurde aus dem Cache beantwortet und ein Test bestand fälschlich, später schlug ein geänderter Konstruktor mit einem `TypeError` aus einem veralteten Container fehl.
`tests/bootstrap.php` löscht deshalb `var/cache/test` einmal pro Lauf. Das kostet rund eine Sekunde und schließt diese Fehlerklasse aus. Zusätzlich lädt Twig in der Testumgebung Vorlagen automatisch neu, und das Login-Throttling zählt dort in einem Array-Cache statt in einem dauerhaften Pool – beide Einstellungen betreffen ausschließlich die Testumgebung, die geprüfte Drosselung selbst bleibt aktiv.
## ADR 014 – Beiträge: Metadaten als Seitenspalten, Beitragsliste als Renderer-Block (12.09.2026)
Beitragsdatum, Autor, Auszug und Beitragsbild beschreiben die Seite, nicht ihren Inhalt. Sie liegen deshalb als Spalten auf `page` und nicht im Blockdokument. Das hält Dokumentschema und Editor unverändert, und vor allem kann das Archiv in SQL sortieren und paginieren, statt für jede Auflistung sämtliche Dokumente zu dekodieren.
`published_at` wird beim Veröffentlichen gesetzt, falls noch keins gepflegt ist. Es ist damit kein zweiter Wahrheitsort, sondern die eine gepflegte Angabe; die Sortierung stützt sich auf den Index `idx_page_published_at`. Seiten werden nie gestempelt – nur Beiträge.
Kategorien und Schlagwörter teilen sich die Tabelle `term` mit einem Feld `kind`, weil sie sich bis auf ihr Archiv identisch verhalten. Namen werden beim Speichern auf ihren Slug abgebildet und bei Bedarf angelegt; die Zuordnung in `page_term` wird bei jedem Speichern ersetzt statt ergänzt. Beim Löschen einer Seite verschwinden ihre Zuordnungen, die Begriffe selbst bleiben: sie sind wiederverwendbare Etiketten, kein Inhalt eines einzelnen Beitrags. Ein leer gewordenes Archiv antwortet deshalb mit HTTP 200 und einer leeren Liste, nicht mit 404.
**Der Block `postlist` (Dokumentschema v5) speichert keine Beiträge, sondern nur Anzahl und Filter.** Die Beiträge stellt der Controller beim Ausliefern zusammen und übergibt sie getrennt an die Vorlage. Ein gespeichertes Dokument kann damit keinen Beitrag beanspruchen, den es nicht zeigen darf – insbesondere keinen unveröffentlichten. Dasselbe gilt in der Editorvorschau.
Archive liegen unter `/beitraege`, `/kategorie/{slug}` und `/schlagwort/{slug}`, der Feed unter `/feed.xml`; alle vier Segmente sind für Wurzelseiten reserviert und aus dem öffentlichen Auffangmuster ausgenommen. Paginierung über `?seite=N`, mit `rel="prev"`/`rel="next"` und Begrenzung auf den gültigen Bereich statt einer leeren Seite bei zu großen Zahlen.
Die Beitragsdaten werden über ein Formular in der Seitenübersicht gepflegt, nicht im Editor: es sind Seitendaten, kein Blockinhalt, und so bleibt die Bedienung ohne JavaScript möglich. Das Formular nutzt dieselbe optimistische Konflikterkennung wie jeder andere Schreibzugriff auf eine Seite.
## ADR 015 – Blöcke für die Pilotseite (Dokumentschema v6, 12.09.2026)
Die Startseite von kant-it.de besteht aus Abschnittsarten, die sich aus Sektion, Zeile, Spalte, Überschrift und Text nicht sinnvoll nachbauen lassen. Schema v6 ergänzt deshalb zehn Blöcke: `iconcard`, `stat`, `quote`, `logos`, `cta`, `contact`, `divider`, `spacer`, `accordion` und `accordionitem`.
**Symbole liegen als Inline-SVG aus einer festen Liste im Template.** Kein Symbolschriftsatz, keine externe Anfrage, kein zusätzliches Stylesheet. Der Validator lässt nur Namen aus `DocumentValidator::ICONS` zu; die Liste im Editor spiegelt dieselben Werte, verbindlich ist der Server.
`contact` gibt Telefon und E-Mail als `tel:`- und `mailto:`-Verweise aus. Die Telefonnummer wird für das Linkziel von Leerzeichen und Trennzeichen befreit, bleibt aber lesbar dargestellt. Ein Kontaktblock ohne jede Angabe wird abgewiesen, statt ein leeres Element zu erzeugen.
`accordion` und `accordionitem` nutzen `details`/`summary` und funktionieren damit ohne öffentliches JavaScript und mit der Tastatur. Ein Akkordeon enthält ausschließlich Einträge, ein Eintrag enthält gewöhnliche Inhalte – und ein Eintrag außerhalb eines Akkordeons wird abgewiesen, auch auf oberster Dokumentebene. Diese Prüfung sitzt deshalb an der Typprüfung des Blocks und nicht nur beim Durchlaufen der Kinder; ein Test hatte gezeigt, dass die Regel sonst genau am Wurzelknoten nicht greift.
**Tabs sind bewusst nicht umgesetzt.** Ohne JavaScript gibt es dafür keine zugängliche Lösung: eine CSS-Variante über Radiobuttons ist zwar bedienbar, wird von Screenreadern aber als Auswahlfeld angekündigt und nicht als Tabliste. Da Barrierefreiheit im Plan Vorrang vor Funktionsumfang hat, ist ein Akkordeon hier die ehrlichere Antwort auf denselben Bedarf. Tabs bleiben offen, bis entweder gezielt JavaScript für die Verwaltung dieses Musters vorgesehen ist oder ein tragfähiger Ansatz ohne feststeht.
`logos` verhält sich wie `gallery`: ein Container, der ausschließlich Bilder aufnimmt. Die Beschränkung steht im Validator und wird im Editormodell (`ONLY_CHILD`) gespiegelt, damit die Oberfläche gar nicht erst etwas anbietet, was der Server ablehnen würde.
Die neuen Typen sind im Tokenmanifest für Außenabstände eingetragen, teils auch für Ausrichtung, Ecken, Spalten und Innenabstand. Die generierte `design.css` ändert sich dadurch nicht, weil sie je Wert und nicht je Blocktyp erzeugt wird.
## ADR 016 – Tabs als fortschreitende Verbesserung (Dokumentschema v7, 12.09.2026)
ADR 015 hatte Tabs zurückgestellt, weil es ohne JavaScript keine zugängliche Lösung dafür gibt. Umut hat entschieden, Tabs mit JavaScript umzusetzen. Damit wird eine Grundregel des Plans berührt: „der eigentliche Seiteninhalt benötigt kein Browser-JavaScript“. Diese Regel bleibt gültig, und die Umsetzung hält sie ein.
**Der Server liefert vollständigen Inhalt.** Ein Tab-Block wird als Ankerliste gefolgt von allen Panels ausgegeben, jedes mit eigener Überschrift. Ohne JavaScript ist damit jeder Inhalt lesbar, verlinkbar und über die Tastatur erreichbar – die Seite ist nicht kaputt, sondern nur weniger kompakt. Kein Panel wird serverseitig versteckt; Verstecken ist ausschließlich Aufgabe des Skripts.
`public/assets/tabs.js` ergänzt anschließend `tablist`, `tab` und `tabpanel`, die Auswahl per Pfeiltasten, Home und Ende sowie `aria-selected`. Die Überschrift eines Panels wandert dabei in eine visuell versteckte Klasse, weil der Tab selbst das Panel benennt. Ein Sprungziel aus einer fremden Verlinkung wählt das passende Panel aus, statt es verborgen zu lassen.
**Die strenge Sicherheitsrichtlinie bleibt die Voreinstellung.** Öffentliche Seiten senden weiterhin `script-src 'none'`. Nur eine Seite, die tatsächlich einen Tab-Block enthält, sendet `script-src 'self'` und bindet die eine externe Datei ein; Inline-Skript ist nie erlaubt. Ohne Tabs auf der Seite ändert sich nichts, auch nicht auf der 404-Seite, in Archiven oder im Feed. Der Controller ermittelt dafür beim Ausliefern, ob das Dokument den Blocktyp enthält.
Die Editorvorschau führt kein JavaScript aus (siehe QUALITY). Tabs erscheinen dort deshalb als untereinanderliegende Abschnitte. Das steht so im Eigenschaftenpanel, damit der Unterschied zur veröffentlichten Seite nicht als Fehler missverstanden wird.
Ein neuer Tab-Block bringt zwei Tabs mit: ein einzelner Tab ist keine Tabgruppe, und das Skript verbessert erst ab zwei Einträgen. Ein Tab außerhalb einer Tabgruppe und eine Tabgruppe mit anderem Inhalt werden abgewiesen, auch auf oberster Dokumentebene.
## ADR 017 – Formulare (Dokumentschema v8, 12.09.2026)
Migration `20260912000700` legt `form` und `form_submission` an. **Ein Formularblock im Seiteninhalt enthält nur die Adresse des Formulars.** Felder, Empfänger, Absender (seit 1.15.1 wählbar, leer heißt Empfänger – manche Hoster stellen nur zu, was von einer Adresse der eigenen Domain kommt), Betreff, Antwortadresse und Einwilligungstext liegen in der Datenbank. Ein gespeichertes Dokument kann dadurch weder ändern, wonach gefragt wird, noch wohin eine Anfrage geht – dieselbe Trennung wie beim Block `postlist`.
**Kein CSRF-Token und keine Sitzung auf dem öffentlichen Weg.** Symfonys CSRF-Schutz braucht eine Sitzung, und eine Sitzung bedeutet ein Cookie auf jeder öffentlichen Seite; das vermeidet das Projekt bewusst. Die Route ist anonym und ändert nichts, was einem Besucher gehört: eine gefälschte Anfrage könnte höchstens eine Nachricht senden, und genau dagegen wirkt der Spamschutz. Die Verwaltung der Formulardefinitionen bleibt dagegen sitzungsgebunden und CSRF-geschützt.
**Spamschutz ohne Dienst Dritter**, in drei Stufen: ein Honeypot-Feld außerhalb von Sichtbarkeit, Tabreihenfolge und Hilfstechnik; ein **signierter Zeitstempel** im Formular, der zu schnelle und zu alte Absendungen erkennt, ohne dafür etwas zu speichern; und ein Limit von fünf Absendungen je Absender und Stunde. Ein erkannter Bot bekommt dieselbe Antwort wie ein Erfolg, damit er nichts über die Prüfung lernt – gespeichert und gesendet wird nichts.
**Die Absenderadresse wird nie gespeichert**, nur ein mit dem Anwendungsgeheimnis gebildeter Hash. Das reicht für das Limit und erlaubt keinen Rückschluss auf die Herkunft. Der Zeitpunkt der Einwilligung wird getrennt festgehalten.
Ablauf ohne JavaScript: eine fehlerhafte Absendung rendert dieselbe Seite erneut mit HTTP 422, allen Eingaben und einer Meldung je Feld, verbunden über `aria-describedby` und `aria-invalid`; eine gültige Absendung wird gespeichert, versendet und mit HTTP 303 auf die Seite zurückgeleitet, sodass ein Neuladen nichts doppelt sendet.
**Gespeichert wird vor dem Versand.** Ein kaputter Mailversand verliert damit keine Anfrage: die Einsendung bleibt in der Verwaltung sichtbar und als nicht versendet gekennzeichnet. Als Transport ist `sendmail` voreingestellt, weil das gewöhnliches PHP-Hosting anbietet; per `MAILER_DSN` lässt sich SMTP einstellen.
**Dateiuploads sind nicht enthalten.** Anhänge brauchen einen eigenen, nicht öffentlichen Ablageort mit Zugriffsschutz, eine Typprüfung und eine Entscheidung über den Versand als Anhang – eine eigene Sicherheitsfläche, die nicht nebenbei entsteht. Das Formular des Piloten hat kein Dateifeld. Der Punkt bleibt im Ausbauplan offen.
Beim Schreiben der Tests fiel ein echter Fehler auf: das Stundenfenster des Limits wurde mit der lokalen Uhrzeit gebildet, die Zeitstempel der Einsendungen aber in UTC. Bei einer Uhr vor UTC hätte das Limit nie gegriffen. Beide Seiten rechnen jetzt in UTC.
## ADR 018 – SEO, Weiterleitungen und strukturierte Daten (Dokumentschema v9, 12.09.2026)
Migration `20260912000800` ergänzt `page.robots`, `page.og_media_id`, `website.settings` und die Tabelle `redirect`.
**Alles Maschinenlesbare wird aus dem veröffentlichten Bestand abgeleitet, nichts davon separat gepflegt.** Die Sitemap listet ausschließlich veröffentlichte Seiten mit `robots = index`, dazu Beitragsübersicht und Begriffsarchive, und zwar nur solange diese etwas enthalten. Eine nicht indexierbare Seite verschwindet damit gleichzeitig aus der Sitemap und bekommt ein `noindex`-Meta – die beiden Aussagen können nicht auseinanderlaufen.
Strukturierte Daten entstehen ebenfalls nur aus gepflegten Werten: `Organization` beziehungsweise `LocalBusiness` aus den Unternehmensdaten, `Article` aus den Beitragsmetadaten, `BreadcrumbList` aus der Seitenhierarchie. Solange nichts gepflegt ist, wird **kein** Block ausgegeben; ein leeres `Organization` wäre Rauschen, keine Angabe. Die Auszeichnung steht als `application/ld+json` im Kopf – ein Datenblock, kein Skript, weshalb `script-src 'none'` davon unberührt bleibt.
Weiterleitungen werden vor dem 404 geprüft, aber **nach** der Seitensuche: eine vorhandene Seite gewinnt immer gegen eine gleichnamige Weiterleitung, sonst könnte ein alter Eintrag eine neue Seite unerreichbar machen. 301 braucht ein Ziel, 410 nicht. Ketten sind ausgeschlossen: zeigt das Ziel selbst weiter, wird der Eintrag abgewiesen statt einen zusätzlichen Umweg oder eine Schleife zu erzeugen.
`robots.txt` erlaubt zusätzliche Zeilen aus den Einstellungen, aber nur Kommentare und einfache Anweisungen nach einem festen Muster. Eine zweite `Sitemap:`-Zeile oder Markup wird herausgefiltert, damit ein Eintrag in der Verwaltung die Datei nicht umdeuten kann.
`llms.txt` ist **standardmäßig aus** und antwortet dann mit 404. Eingeschaltet listet es ausschließlich veröffentlichte, indexierbare Seiten und Beiträge mit Titel, Adresse und Auszug. Es ist kein Rankingfaktor und keine Voraussetzung für irgendein Suchprodukt; es erspart einem Agenten lediglich das Crawlen. Diese Einordnung steht auch in der Oberfläche.
Der Brotkrumen-Block (Schema v9) trägt keine Inhalte: die Kette entsteht aus der gespeicherten Hierarchie, und nicht veröffentlichte Vorfahren fallen heraus. Eine Seite direkt unter der Wurzel gibt gar keine Navigation aus, statt eine einelementige Kette zu zeigen.
## ADR 019 – Freie Gestaltung statt Tokenlisten (Dokumentschema v10, 12.09.2026)
Umut hat den bisherigen Editor als zu eingeschränkt zurückgewiesen, und der Befund war eindeutig: drei Farben, keine Schriftwahl, elf Auswahllisten mit insgesamt 44 festen Werten, Abstände nur oben und unten. Das ist kein visueller Builder.
ADR 008 hatte die Beschränkung mit Sicherheit und Qualität begründet. Der Schluss war falsch: **die Alternative zu beliebigem CSS-Text ist nicht eine Auswahlliste, sondern ein typisiertes Designmodell.** Genau das ersetzt sie jetzt.
`StyleSchema` ist die einzige Quelle der Wahrheit: jede Eigenschaft wird dort einmal mit Typ, CSS-Entsprechung und Grenzen erklärt. Validator, CSS-Erzeugung und Editorpanel lesen dieselbe Definition, sodass die drei nicht auseinanderlaufen können – was der Editor anbietet, ist exakt das, was der Server annimmt und ausgibt. Eine neue Eigenschaft entsteht durch einen Eintrag im Schema, ohne Anfassen der Oberfläche.
Werte werden als kurze Zeichenketten gespeichert (`"18px"`, `"#1a2b3c"`, `"flex"`), niemals als CSS-Text. Jeder Typ hat ein verankertes Muster oder eine feste Liste; zusammengesetzte Deklarationen wie `box-shadow`, `transform` und Verläufe baut der Compiler selbst aus einzeln geprüften Teilen. Eine Eingabe wie `18px;position:fixed` scheitert am Muster, bevor sie irgendwo landet.
Gespeichert wird je Block, je Gerät und optional für den Hover-Zustand. Desktop ist die Basis, Tablet und Mobil überschreiben sie; ein geleerter Wert erbt wieder. Der Server erzeugt daraus pro Seite ein blockgenaues Stylesheet mit `#id{…}`, Media Queries und `:hover,:focus-within` – die Fokusvariante ist bewusst dabei, damit Hover-Gestaltung auch mit der Tastatur sichtbar wird.
Das Stylesheet steht aus Geschwindigkeitsgründen inline und ist **über seinen eigenen SHA-256-Hash** erlaubt, nicht über `unsafe-inline`. Jedes andere eingeschleuste Style-Element bleibt blockiert.
`Theme` ist die Grundlage darüber: eine frei definierbare Farbpalette, Schriften und die Grundtypografie. Farben werden als `@schlüssel` referenziert und zu CSS-Variablen; eine Farbe zu ändern wirkt überall, wo sie benutzt wird. Die Überschriftengrößen entstehen aus einer modularen Skala, sodass eine Zahl die ganze Hierarchie verschiebt.
**Schriften von Google, aber nicht zur Laufzeit.** Eine Familie lässt sich weiterhin bei Google aussuchen; ausgeliefert wird sie aber ausschließlich vom eigenen Server. Die Dateien holt ein Knopf im Designbereich einmalig her, und die Ausgabe verlinkt nie ein fremdes Stylesheet – Näheres in ADR 096.
Die alten Tokenwerte aus v2 bis v9 bleiben gültig und werden weiterhin gerendert. Blöcke, die noch welche tragen, zeigen sie im Editor in einem eingeklappten Bereich „Klassische Werte dieser Seite“, damit ältere Seiten bearbeitbar bleiben, ohne das neue Panel zu überladen.
## ADR 020 – Direktbearbeitung, Kontrastwarnung und Gestaltungsvorlagen (12.09.2026)
**Inline-Textbearbeitung ohne Skript in der Vorschau.** Der Vorschau-Iframe ist mit `sandbox="allow-same-origin"` eingebettet: er führt kein eigenes JavaScript aus, aber der Editor kann sein Dokument erreichen. Die Bearbeitung läuft deshalb vollständig vom Editor aus – das Element wird auf `contenteditable="plaintext-only"` gesetzt, Tastatureingaben gehen direkt ins Modell, und die Vorschau wird währenddessen **nicht** neu geladen, weil das den Cursor zerstören würde. Erst beim Beenden folgt eine einzige Aktualisierung. Damit bleibt es dabei, dass ausgelieferte Seiten kein Editor-JavaScript enthalten.
Welche Blöcke direkt bearbeitbar sind, steht in einer Tabelle: Überschrift und Text am Block selbst, dazu das Zitat, der Titel eines Aufruf-Bands, einer Symbolkarte, eines Akkordeon-Eintrags, eines Tabs und die Zahl einer Kennzahl. Bei einspaltigen Feldern beendet Enter die Bearbeitung, bei mehrzeiligen nicht. Eingaben werden über einen Merge-Schlüssel zu einem einzigen Undo-Schritt zusammengefasst, wie das Tippen im Eigenschaftenpanel. Neben dem Doppelklick gibt es eine Schaltfläche im Panel, damit der Ablauf auch ohne Maus erreichbar ist.
**Kontrast ist eine Warnung, kein Verbot.** Der Plan verlangt eine Kontrastprüfung, nicht Bevormundung. Das Panel berechnet das Verhältnis zwischen wirksamer Text- und Hintergrundfarbe nach WCAG 2.1 – Palettenverweise werden dafür aufgelöst – und meldet drei Stufen: ab 4,5:1 in Ordnung, ab 3:1 nur für großen Text, darunter zu wenig. Gespeichert wird trotzdem, was eingestellt wurde.
**Gestaltungsvorlagen liegen im Theme**, nicht im Dokument, denn sie gelten seitenübergreifend. Eine Vorlage wird mit demselben Compiler geprüft wie ein Blockstil, sodass über diesen Weg kein Wert hereinkommt, für den ein Block abgewiesen würde. Das Speichern der Palette lässt die Vorlagen unberührt und umgekehrt. Zusätzlich lässt sich eine Gestaltung innerhalb der Sitzung von Block zu Block kopieren; beides ersetzt die Gestaltung des Ziels vollständig, statt sie zu vermischen – ein halb übernommener Look wäre schwerer zu verstehen als ein ganzer.
## ADR 021 – Die erzeugten Stile in der Editorvorschau (12.09.2026)
Beim Wiederherstellen des Browsertests kam heraus, dass **die frei gestalteten Werte in der Editorvorschau überhaupt nicht wirkten**. Der Grund liegt an einer Stelle, die man ohne Browserlauf nicht sieht: ein `srcdoc`-Iframe erbt die Sicherheitsrichtlinie des einbettenden Dokuments. Die Verwaltung verbietet Inline-Styles, also wurde das erzeugte `