Arbeitspaket M sagte "Abfragen je Seite zaehlen. Messen, dann zusammenfassen."
Messen braucht ein Messgeraet, also gibt es jetzt eines: ein Zaehler als
Doctrine-Middleware, dessen Zahl ausserhalb der Produktion im Kopf
X-Kant-Queries steht. Keine Profiler-Maschinerie, eine Zahl.
Die erste Messung: die Startseite brauchte 18 Abfragen. Nicht wegen einer
komplizierten Seite, sondern weil SiteSettings::load() und Theme::load() je
Aufrufer dieselbe Zeile erneut holten - Renderer, strukturierte Daten,
Einwilligungsschalter, Vorlagen. Beide merken sich ihren Stand jetzt fuer die
Dauer einer Anfrage: 18 auf 8.
Dabei ist mir die klassische Falle des Merkens selbst passiert, und ein
bestehender Test hat sie sofort gezeigt: ich leerte den Merker am Anfang des
Speicherns. Das Speichern liest den Stand aber noch einmal und fuellte ihn
damit erneut - der Rest der Anfrage bekam den alten Stand. Geleert wird jetzt
nach dem Schreiben.
Das Ladebudget wird gemessen statt behauptet: die Browserpruefung liest je
Seite HTML-Groesse, CSS-Groesse, Anzahl Anfragen, Anzahl Skripte und
Abfragezahl und prueft Obergrenzen. Startseite: 7,4 KB HTML, 22,7 KB CSS, 2
Anfragen, 8 Abfragen, 0 Skripte. Die Null ist die wichtigste Zahl - sie haelt
als Test fest, was bisher nur Absicht war.
Das erste Bild einer Seite ist nicht mehr lazy. Es ist meistens das groesste
Ding ueber der Falz, und es zu verzoegern verzoegert genau das Pixel, auf das
jemand wartet. Der Renderer bestimmt es in Renderreihenfolge, Kopfbereich
zuerst.
Eine feste Obergrenze ist kein Blaettern: der Fassungsverlauf hoerte bei
dreissig auf, die Einsendungen bei fuenfzig, die Weiterleitungen zeigten bis
zu zweitausend auf einmal. Das Erste sieht aus wie "es gibt dreissig" und ist
das Einzige, was eine Historie nicht tun darf. Alle drei blaettern jetzt, mit
derselben Rechnung und demselben Pager wie Beitragsarchiv und Mediathek.
347 PHP-Tests / 1422 Assertions unter PHP 8.2.12 und 8.4.22.
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Umut hat den Namen festgelegt: aus dem Arbeitstitel "Kant CMS" wird KantSites.
Geändert in allen Seitentiteln der Verwaltung, im Wortmarken-Schriftzug von
Anmeldung und Seitenleiste, in den Fußzeilen, in den Demoinhalten für eine
frische Installation, in package.json, .claude/launch.json und der
Dokumentation. Die Bezeichnung der Website in der Datenbank heißt jetzt
ebenfalls KantSites.
Nicht angefasst: die bereits gespeicherten Demoinhalte der lokalen
Installation. Titel wie "Die Grundlage · Kant CMS" und der Text im
Kopfbereich sind Inhalt, nicht Systemname - die gehören in den Editor, nicht
in ein Skript, das Revisionen umschreibt.
219 PHP-Tests / 881 Assertions grün, Playwright-Editortest grün.
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Jede Verwaltungsseite trug bisher ihre eigene Kopfzeile und ihre eigene,
unvollständige Liste von Links auf die anderen Seiten - die Seitenübersicht
verlinkte sieben Bereiche, das Menü fünf, die Fassungen drei. Wo man war,
stand nirgends.
Jetzt gibt es einen Rahmen für alle: eine feste Seitenleiste mit der
Navigation, der aktive Eintrag über aria-current markiert, und eine Kopfzeile
mit Titel, einem Satz Erklärung und Platz für die Hauptaktion. Jede Seite
füllt nur noch heading, lead, actions und content. Auf schmalen Fenstern wird
die Seitenleiste zu einer scrollbaren Leiste, ohne JavaScript.
Die Seitenübersicht zeigt je Seite eine Zeile mit dem Alltäglichen und einem
Aufklappfeld "Einstellungen", das darunter an seinem Platz öffnet - vorher
waren es sechs Aufklappfelder, deren Inhalt als absolut positionierter Kasten
über den Rand der Karte hinausragte. Tabellen scrollen seitlich, statt die
Karte aus dem Fenster zu schieben.
Das Stylesheet ist geteilt: die Editorregeln stehen in editor.css, das nur
Editor und Mediathek laden; admin.css ist neu geschrieben und lesbar. Der
Editor behält seinen Aufbau und übernimmt die neue Gestaltung - Systemschrift,
gleiche Radien, gleiche Schaltflächen, und ein paar Panelgrößen, die zum Lesen
zu klein waren.
Beim Zerlegen des Stylesheets schnitt mein Skript am Ende jedes @media-Blocks
alle schließenden Klammern ab statt nur einer. editor.css war damit ab dem
ersten Medienblock ungültig: der Browser behielt 29 von 202 Regeln. Gefunden
hat das der Browsertest, an einer Vorschaubreite von 1236 statt 1240 Pixeln -
vier Pixel als einziges Anzeichen dafür, dass dreiviertel des Stylesheets
fehlte.
201 PHP-Tests / 716 Assertions unter PHP 8.2.12 und 8.4.22, Playwright-
Editortest mit axe ohne Verstöße auf Anmeldung, Seitenübersicht und Editor,
öffentliche Browserprüfung grün. Zwei Testselektoren zeigten auf umbenannte
Klassen und prüfen dieselbe Sache nun über den neuen Namen. Nicht geprüft:
kein Screenreader, und die Bildschirme Menüs, Formulare, Bereiche, Design,
Einstellungen und Fassungen sind nur von Hand bedient, nicht automatisiert
geprüft.
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Migration 20260912000900 ergänzt page.publish_at, page.deleted_at und
revision.seq.
Verschieben nimmt den ganzen Teilbaum mit und hinterlässt für jede
alte Adresse ein 301. Kollisionen, Tiefengrenze und das Verschieben
unter eigene Unterseiten werden vor der ersten Änderung abgewiesen;
alles in einer Transaktion, weil ein halb verschobener Teilbaum
Seiten unerreichbar machen würde.
Der Papierkorb ersetzt das sofortige Löschen für die Editorrolle:
alle Fassungen bleiben, öffentlich 404, verschwunden aus Navigation,
Archiven, Feed, Sitemap, llms.txt und Editorliste. Unterseiten gehen
mit, beim Wiederherstellen muss das Elternteil zuerst zurück.
Eine Fassung wiederherzustellen überschreibt nichts, sondern legt
eine neue an. revision.seq behebt dabei einen echten Fehler: die
Reihenfolge des Verlaufs war nicht eindeutig, weil created_at nur
Sekunden kennt und mehrere Speichervorgänge in dieselbe Sekunde
fallen - "vorherige Fassung wiederherstellen" hätte die falsche
treffen können.
Geplante Veröffentlichung über cms:publish-due. Ohne Cron bleibt die
Seite ein Entwurf, was die sichere Richtung ist.
Eine frei wählbare Startseite fehlt bewusst: der Pfad home gilt an
elf Stellen als Wurzel, das ist ein eigener Schritt (ADR 022).
Geprüft: 160 PHP-Tests / 622 Assertions unter PHP 8.2.12 und 8.4.22,
15 JavaScript-Modelltests, vollständiger Editortest mit axe,
Migration zuerst gegen eine Datenbankkopie samt Kontrolle des
Backfills.
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